Freyung-Grafenau http://www.gruene-frg.de Der Kreisverband Freyung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruene_wollen_mit_verjuengter_liste_in_den_kreistag/ Grüne wollen mit verjüngter Liste in den Kreistag http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruene_wollen_mit_verjuengter_liste_in_den_kreistag/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruene_wollen_mit_verjuengter_liste_in_den_kreistag/ Bei Versammlung in Lichteneck stellen Kreis-Grüne ihre Kandidaten auf – 32 von 60 Plätzen mit... Bei Versammlung in Lichteneck stellen Kreis-Grüne ihre Kandidaten auf – 32 von 60 Plätzen mit Frauen belegt

FRG/Lichteneck. „Es ist Zeit, dass wir kraftvoller unsere Meinung einbringen – auch im künftigen Kreistag Freyung-Grafenau“, so der die gut 30 anwesenden Kandidaten begrüßende Kreisvorsitzende Hans Madl-Deinhart. Im Gasthaus Knödelweber in Lichteneck stellten die Grünen des Landkreises unter Leitung der Passauer Rechtsanwältin Maria Kalin ihre Kommunalwahlliste 2020 auf. Eines der deutlichen Unterscheidungsmerkmale zu den Mitbewerberlisten: 32 von 60 Listenplätzen sind ab Platz 1 im steten Wechsel mit Frauen besetzt – und das gleiche gilt für die Ersatzbewerber.
Auf den ersten 14 Plätzen sind wieder sowohl erfahrene Kommunalpolitiker als auch umweltbewusste neue Kandidatinnen zu finden: Die Spiegelauerin Antje Laux möchte sich zukünftig verstärkt der Jugendpolitik widmen und das zarte Pflänzchen „ÖPNV“ weitertreiben. Der frisch aus Passau in den Landkreis gezogene Landtagsabgeordnete Toni Schuberl sieht in einem Regionen übergreifenden Mobilitätsverbund mit einheitlichem Ticketsystem und im Ausbau der Schienenstrecken die Schwerpunkte seiner Arbeit im Kreistag. Die Waldkirchner Bio-Ladnerin Uli Bogner ist neu in der Spitzenrunde – ihre Schwerpunkte werden im Bereich gesunde Ernährung und „grünen Projekten vor Ort“, wie z.B. einer eigenen Biomolkerei für den Bayerischen Wald liegen. Der Perlesreuter Hans Jürgen Hödl will klare Kante nach rechts mit konsequenter Aufarbeitung leisten und junge Leute auch durch attraktive Filmreihen an die kleine und große Politik heranführen.
In einer schriftlichen Stellungnahme meinte die junge Haidmühler Geografiestudentin Maxi Stockinger: „Als Kreisrätin würde ich mich für mehr Transparenz zwischen der Politik und den Bürgern einsetzen. Toleranz ist sehr wichtig für mich. Deshalb möchte ich diese in meinem Landkreis verstärken um für alle Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Sexualität, eine höhere Akzeptanz zu schaffen.“
Kreisrat Hans Madl-Deinhart möchte sich weiter mit dem Thema Energieeinsparung, energetischer Gebäudesanierung und erneuerbare Energiequellen stark machen. Der Perlesreuter Försterin Sandra Prent und dem Jandelsbrunner Förster Thomas Bauer sind zukunftsfeste Waldumbauten vor allem der vielen kleinen Waldbesitzer, das Thema ‚Wald vor Wild‘ und eine Aufklärung der Zusammenhänge zwischen dem Klima und unseren Wälder ein Anliegen.
Inge Ilg wird sich für den Tierschutz stark machen, der Kühbacher Daniel Ranzinger erinnert an den christlichen Satz: „Unser täglich Brot gib uns heute“ und möchte ganzheitliche Nahrungsmittelangebote vor Ort stärker in den Fokus rücken.
In seinen Abschlussworten verdeutlichte der Abgeordnete Toni Schuberl: „Wir sind bei zentralen Themen in Bayern die treibende Kraft geworden. Wir Grüne sind keine Nischenpartei mehr, wir stellen auf allen Ebenen die Machtfrage.“ Schuberl weiter: „Mit diesem Selbstverständnis gehen wir auch in diese Wahl!“
 − hoy

DIE KANDIDATEN

Laux Antje, Spiegelau; SchuberlToni, Zenting; Bogner Ulrike, Waldkirchen; Hödl Hans Jürgen, Perlesreut; Prent Sandra, Perlesreut; Madl-Deinhart Hans, Grainet; Stockinger Maximiliane, Haidmühle; Bauer Thomas, Jandelsbrunn; Ilg Inge, Perlesreut; Ranzinger Daniel, Ringelai; Parzefall Andrea, Waldkirchen; Binder Klaus, Waldkirchen; Köck Juliane, Mauth; Schoyerer Hermann, Freyung; Bauer Birgit, Schönberg; Güll-Uhrmann Markus, Freyung; Kaatz Barbara, Riedlhütte; Drexler Robert, Grafenau; Schönweitz Silvjia, Freyung; Matschke Ulrich, Saldenburg; Dr. Schraml Maria, Freyung; Kratzer Werner, Freyung; Hanke Ulrike, Saldenburg; Wandtner Lothar, Riedlhütte-St. Oswald; Hagn Katrin, Saldenburg; Fürst Alexander, Perlesreut; Zanella Ilona, Grafenau; Simon Jürgen, Haidmühle; Klass-Behringer Petra, Saldenburg; Raidl Anton, Waldkirchen-Böhmzwiesel; Deinhart Margarete, Grainet; Jell Karl, Hohenau; Raidl-Reitberger Lucia, Waldkirchen-Böhmzwiesel; Brock Yannic, Hohenau; Uhrmann Rosa-Maria, Freyung; Engler Frank, Saldenburg; Osterer Brigitte, Ringelai; Lendner Otto, Ringelai; Brock Sabine, Hohenau; Kleyn Karel, Hohenau; Ernst-Zipp Kathrin, Neureichenau; Schreib Theresa, Röhrnbach; Minkowski Ina, Freyung; Schmah Peter, Grafenau; Stadtherr Karin, Zenting; Baierer Christoph, Grafenau; Vornehm Silvia, Thurmansbang; Knoll Tobias, Zenting; Ratzinger-Hafner Monika, Perlesreut; Kellermann Herbert, Waldkirchen-Schiefweg; Sitzberger Stefanie, Neuschönau; Eckert Otmar, Neureichenau; Kemmetmüller Andrea, Jandelsbrunn; Strozewski Andreas, Spiegelau; Engler Stephanie, Saldenburg; Kretschmer Peter, Perlesreut; Tetzlaff-Hintermann Bianca, Waldkirchen; Schedlbauer Barbara, Altfaltern; Petermaier Felix, Freyung-Neureut; Gabert Sandra, Grafenau-Haus i.W.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 03.12.2019

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Mon, 13 Jan 2020 14:05:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/50_prozent_frauenquote_bei_den_gruenen-1/ 50 Prozent Frauenquote bei den Grünen http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/50_prozent_frauenquote_bei_den_gruenen-1/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/50_prozent_frauenquote_bei_den_gruenen-1/ Erster Ortsverband in FRG stellte Liste für den Gemeinderat in Perlesreut auf Perlesreut. Der... Erster Ortsverband in FRG stellte Liste für den Gemeinderat in Perlesreut auf

Perlesreut. Der erste Freyung-Grafenauer Ortsverband der Grünen in Perlesreut hat am seine Kandidatenliste für die Kommunalwahl vorgestellt – und die Hälfte davon mit Frauen besetzt. Als Ehrengäste im Wirtshaus Hafner berichtete MdL Rosi Steinberger aus dem bayrischen Landtag und MdB Erhard Grundl aus dem Bundestag. Als Ortssprecher stellten Inge Ilg und Landratskandidat HaJü Hödl das Wahlprogramm für die Marktgemeinde vor.

„Der ÖPNV hier ist eine Katastrophe. Die Nachbarorte sollten besser verbunden werden. Jemand aus Oberanschiessing kommt ohne Auto kaum bis nach Marchetsreut. Mobilität muss für jeden gewährleistet werden, für Senioren, Schüler und auch für bedürftigere Mitmenschen“, so die Aussage. Auch der Tierschutz komme bei uns viel zu kurz. Man solle gemeindeübergreifend nach Lösungen zur Katzenkastration beitragen.

In Sachen Umweltschutz sei in Perlesreut noch sehr viel Luft nach oben. Plastik sollte reduziert werden, ein Projekt für die komplette Gemeinde in Sachen Aufklärung zur Müllvermeidung in Zusammenarbeit mit allen ansässigen Firmen wäre ein guter Anfang, wurde betont. Auch die Ortsmitte sollte mit einigen Bäumen und Grünflächen ein Ort der Begegnung werden. „Lieblingsorte schaffen – ein Herzensprojekt“, wie es Inge Ilg betonte.

„Es ist Zeit für frischen Wind. Mehr Freizeitangebote für Jugendliche sollten das Ziel sein. Das Kulturangebot ist überschaubar und spricht viele nicht an. Ein parteiübergreifender Ausschuss für Jugend- und Kulturarbeit wäre ein Anfang. Auch die Vereine vor Ort sollten von der Gemeinde mehr gefördert werden“, betonte Hödl. Und: „Eine klare Kante nach rechts sollte selbstverständlich sein.“

Ein besonderes Anliegen sei die politische Aufklärung bei Jung und Alt. Es gebe viel zu wenig Frauen in der Kommunalpolitik. „Andere Parteien sollten sich bei uns mal ein wenig was abschauen“, stellte HaJü Hödl augenzwinkernd fest, denn: „Unsere Liste wird mit 50 Prozent Frauen besetzt, weil es so sein sollte, und weil wir hier leben. Der Gemeinderat muss ein Abbild der Gesellschaft sein.“ Das wurde mit großem Applaus aller Anwesenden unterstützt.

DIE KANDIDATEN  

Marion Kretschmer, Hans Jürgen, HaJü Hödl, Inge Ilg, Peter Kretschmer, Gordana Soronja, Alexander Fürst, Sibylle Finster, Terence Fürst, Monika Ratzinger-Hafner, Marcel Finster, Elisabeth Hafner-Seidl, Harald Keller, Rosina Lang, Josef „Sepp“ Ilg, Ersatzkandidatin: Sandra Prent.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 10.01.2020

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Mon, 13 Jan 2020 14:03:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/global_denken_lokal_aktiv_werden/ Global denken, lokal aktiv werden http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/global_denken_lokal_aktiv_werden/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/global_denken_lokal_aktiv_werden/ Waldkirchner Grüne wollen in den Stadtrat – Aufstellungsversammlung des Ortsverbandes ...  

Waldkirchner Grüne wollen in den Stadtrat – Aufstellungsversammlung des Ortsverbandes


Waldkirchen. Der kürzlich gegründete Waldkirchner Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen wünscht sich, dass sich in Zukunft im Waldkirchner Stadtrat auch eine grüne Fraktion um die Stadtentwicklung kümmert – wie es in einer Pressemitteilung des Ortsverbandes heißt.
Die neuen Kommunalpolitiker trafen sich in Schiefweg zu ihrer Aufstellungsversammlung. Der auf Platz Drei kandidierende Ortsverbandvorsitzende Klaus Binder freute sich „über die volle grüne Stube“. Er begrüßte den wahlleitenden Abgeordneten Toni Schuberl und den grünen Landratskandidaten HaJü Hödl aus Perlesreut sowie den Kreisvorsitzenden Hans Madl-Deinhart. „Ich habe vor 20 Jahren schon einmal für den Waldkirchner Stadtrat kandidiert. Im Vergleich zu damals haben sich viele Themen leider nicht geändert. Aber vielleicht haben sich die Menschen geändert“, so Binder.
Hubert Holzbauer begann mit den einzelnen Bewerbungen. Er meinte in seiner Rede: „Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich mich für eine positive und nachhaltige Entwicklung von Waldkirchen einsetzen möchte. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Flächen und Mitteln, gesundes und ressourcenschonendes Wachstum liegen mir dabei am Herzen.“
Uli Bogner stellte sich für den Platz 2 vor. Sie wolle sich vor allem zu den Themen bioregionale Gemeinschaftsverpflegung in Kitas und Schulen sowie der umweltfreundlichen Beschaffung in öffentlichen Einrichtungen einbringen. Bogner weiter: „Sehr wichtig ist mir auch das Thema Betreuung und Integration von Geflüchteten.“
Andrea Parzefall aus Schlößbach setzte sich für eine attraktive Politik „der kurzen Wege“ ein: „Ich bekomme fast alles Notwendige vor Ort. Wichtig ist mir eine regionale Landwirtschaftserzeugung.“ Gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen Bauern und Verbrauchern brächten keinen weiter.
Der Gartenbauingenieur Franz Bogner stellte den Erhalt der Lebensräume gerade in den Städten heraus: „Zu oft sind diese schon ohne ernsthaftes Hinterfragen unter die Räder gekommen.“
Toni Schuberl führte ohne Komplikationen durch den Wahlvorgang. „Es ist wichtig, dass wir in der größten Stadt im Landkreis eine Stadtratsliste aufstellen.“ Es sei Zeit, „dass die Partei Waldkirchens Gesicht verändert und grüner macht“.
Im neuen Jahr am Mittwochabend, 8. Januar, wollen sich die nun Gewählten und alle Interessierten wieder im Wirtshaus „Zur Emerenz“ in Schiefweg treffen.

KANDIDATEN

Auf der Liste stehen: 1. Hubert Holzbauer, 2. Ulrike Bogner, 3. Klaus Binder, 4. Andrea Parzefall, 5. Aaron Raidl, 6. Theresa Roth, 7. Franz Bogner, 8. Silvia Hinterleitner, 9. Anton Raidl, 10. Ingrid Kamerbeek, 11. Karl Filsinger, 12. Tomy Grohmann, 13. Herbert Kellermann, 14. Nadim Tufail, 15. Thomas Kamerbeek.
 − pnp

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Thu, 02 Jan 2020 10:37:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/wir_bezirks_gruene_bereiten_uns_konsequent_auf_die_wahlen_vor/ Wir Bezirks-Grüne bereiten uns konsequent auf die Wahlen vor http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/wir_bezirks_gruene_bereiten_uns_konsequent_auf_die_wahlen_vor/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/wir_bezirks_gruene_bereiten_uns_konsequent_auf_die_wahlen_vor/ Der Bezirksverband der niederbayerischen Grünen veranstaltete in Deggendorf einen Seminartreffen.... Der Bezirksverband der niederbayerischen Grünen veranstaltete in Deggendorf einen Seminartreffen. Unter der Leitung der Bezirksvorsitzenden Mia Goller (Rottal) und Jens Schlüter (Zwiesel) tauschten sich 50 Teilnehmer - darunter viele neue Parteimitglieder - mit erfahrenen Regional- oder Bundespolitikern aus, um für die Kommunalwahl 2020 ihr Potential möglichst gut zu nutzen.

 

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Thu, 02 Jan 2020 10:30:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/nach_umzug_schuberl_kandidiert_fuer_kreistag_frg-1/ Nach Umzug: Schuberl kandidiert für Kreistag FRG http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/nach_umzug_schuberl_kandidiert_fuer_kreistag_frg-1/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/nach_umzug_schuberl_kandidiert_fuer_kreistag_frg-1/ Spitzenbereich auf Liste von Bündnis 90/Grüne FRG. Nach seinem Wohnortwechsel von Passau in den... Spitzenbereich auf Liste von Bündnis 90/Grüne

FRG. Nach seinem Wohnortwechsel von Passau in den Landkreis Freyung-Grafenau (Zenting) möchte Toni Schuberl sich auch im FRG-Kreistagsparlament für die Region stark machen. Das teilten die Kreis-Grünen nun mit. Schuberl kandidiere demnach im Spitzenbereich der Wahlliste von Bündnis 90/Die Grünen.

Der Vorstand des Kreisverbands Freyung-Grafenau hat ihn in einer Sitzung in Waldkirchen als männlichen Spitzenkandidat für Platz 2 der Grünen Liste nominiert – Platz 1 vertritt Antje Laux aus Spiegelau. Die endgültige Entscheidung über die Kreistagsliste werde eine Aufstellungsversammlung treffen.

Eine Landratskandidatur schloss der Landtagsabgeordnete erneut aus.  

− pnp

Quelle: Passauer Neue Presse vom 24.11.2019

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Tue, 26 Nov 2019 11:16:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/toni_schuberl_berichtet_aus_der_landtagsarbeit/ Toni Schuberl berichtet aus der Landtagsarbeit http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/toni_schuberl_berichtet_aus_der_landtagsarbeit/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/toni_schuberl_berichtet_aus_der_landtagsarbeit/ Zu seinem ersten Bürgergespräch in Thurmansbang unter dem Titel: „Alle reden vom Klima – auch im... Zu seinem ersten Bürgergespräch in Thurmansbang unter dem Titel: „Alle reden vom Klima – auch im Landtag?“ hatte Toni Schuberl, grüner Abgeordneter im Bayerischen Landtag, in den Gasthof „Zur Post“ geladen. Mit klaren Worten beschrieb er seine Sicht der aktuellen Klimasituation und auch die Auswirkungen hier regional im Bayerischen Wald: „Wir müssen uns von den bekannten Baumarten in unseren Wäldern verabschieden. Eine Fichte wird es bald nicht mehr geben – denn wenn von einer weltweiten 2°C Erhöhung der Durchschnittstemperatur gesprochen wird, bedeutet das für unsere Region nach wissen- schaftlichen Aussagen eine Erhöhung um etwa 4°C“. Schuberl weiter: „Alle Prognosen gehen davon aus, dass die Winter deutlich wärmer werden – Hitzewellen mit tagelang bestehenden hohen Temperaturen werden die Sommer prägen“. Im Landtag versuchen wir sehr konsequent mit konstruktiven Vorschlägen das angestrebte 1,5°C Ziel zu ermöglichen. Zum Beispiel sollte der Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen zum Auto erleichtert werden, flächendeckend müsste der Aufbau von stündlichen Anbindungen mit Bus und Bahn an jedem Werktag von 5 bis 24 Uhr endlich zu erreichen sein und für die Vorbildfunktion jeder Kommune ist es einfach, nur noch echten Ökostrom in den eigenen Liegenschaften zu verwenden.“ Und der Wirtschaft Planungssicherheit zu geben, indem klar kommunizierte Termine für ein Auslaufen der verschiedenen fossilen Energien genannt werden.

Auf die Frage einer Teilnehmerin nach dem „Klima im Landtag“ mit den aktuellen Parteien meinte Schuberl: „Innerhalb unserer stark verjüngten 38-köpfigen Fraktion herrscht ein ausgesprochen offenes, ausgeglichenes Klima. Die Situation mit drei weiteren Oppositions- parteien ist innerfraktionell durchaus fair - aber gemeinsam äußerst kühl gegenüber der rechten, eher hilflos agierenden AfD-Fraktion.“

 


Toni Schuberl wurde 1983 geboren und lebt mit seiner Familie in Daxstein am Brotjacklriegl. Der Jurist und Historiker ist seit 1999 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und auf kommunaler Ebene politisch engagiert. Seit November 2018 ist er Abgeordneter des Bayerischen Landtags und Rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

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Thu, 24 Oct 2019 09:06:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/ich_moechte_nicht_landrat_werden/ „Ich möchte nicht Landrat werden“ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/ich_moechte_nicht_landrat_werden/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/ich_moechte_nicht_landrat_werden/ Toni Schuberl wird in Passauer Kreistag verabschiedet, weil er nach FRG zieht – Als Landrat will er... Toni Schuberl wird in Passauer Kreistag verabschiedet, weil er nach FRG zieht – Als Landrat will er hier aber nicht kandidieren

Von Jennifer Jahns und Gudrun Wanninger

FRG/Neuburg an Inn. Links im Saal und ganz vorne war der Platz von Toni Schuberl bei den Kreistagssitzungen im Passauer Landkreissaal auf Schloss Neuburg am Inn. Wurden dem Landrat unbequeme Fragen gestellt, kamen sie so manches Mal aus dieser Ecke. Fünf Jahre lang hat der Grünen-Abgeordnete sich unerschrocken für seine ökologischen Standpunkte eingesetzt, jetzt aber hat Toni Schuberl seinen Stuhl freigemacht für einen Nachfolger. Grund: Schuberl ist in den Landkreis Freyung-Grafenau gezogen, nach Zenting.
Anfang September hatte er seinen Rücktritt in einem Brief an Passaus Landrat Franz Meyer angekündigt, nun wurde er vom Passauer Kreistag offiziell entlassen und verabschiedet.
Jetzt also Wohnort Zenting, Freyung-Grafenau. Da hat die örtliche PNP einmal bei Schuberl nachgehakt: Hat er dann hier politische Ambitionen, will er etwa in einem Gremium aktiv werden? Oder bei den Wahlen im kommenden Jahr gar für den FRG-Landratsposten kandidieren?
„Ich bin ein politischer Mensch und ich möchte auch auf kommunaler Ebene in meiner neuen Heimat aktiv sein“, sagt Schuberl auf Anfrage. „Das muss ich aber noch mit dem Kreisverband der Grünen in Freyung-Grafenau konkret besprechen. Da will ich mich nicht aufdrängen.“
In Sachen Landrats-Posten sagt Schuberl indes ganz klar: „Als Landrat werde ich nicht kandidieren. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Mandat als Abgeordneter und ich möchte nicht Landrat werden. Also kandidiere ich auch nicht.“
Bei seiner Abschiedsrede im Passauer Kreistag wollte Schuberl gar nicht so sehr sich in den Vordergrund stellen – dafür aber eines seiner politischen Vorbilder, nämlich seinen Großvater, Franz Schuberl, Mitbegründer der CSU im Landkreis Passau und Inhaber zahlreicher politischer Ämter. Unter anderem war Großvater Schuberl 30 Jahre lang Mitglied im Passauer Kreistag, acht Jahre als stellvertretender Landrat. „Auch aus diesem Grund war es mir eine Ehre, Mitglied in diesem Kollegium gewesen zu sein“, sagte Schuberl. Hätte der Großvater seinen Enkel als Grünen-Politiker erlebt, hätte es sicher allerhand Kontroversen gegeben, meinte Schuberl. Sicher aber ist er, dass sie die Liebe zur Natur geeint hätte und damit auch die Kritik am Flächenverbrauch, die Sorge um den Zustand der Wälder und das dringende Interesse, den Klimawandel zu stoppen.
Es habe, so Schuberl, auch mit den Kreistagskollegen die ein oder andere Auseinandersetzung gegeben. „Wir haben hier viel und hart gestritten“, erinnerte er sich. „Dabei gab es durchaus eine Aufgeschlossenheit, manche grünen Anträge mitzutragen“, stellte Schuberl aber auch anerkennend fest und verwies auf den ÖPNV-Antrag der Grünen, der auf einen gemeinsamen Tarif und Verkehrsverbund abgezielt habe und nun Früchte trage. Für die Interessen der Region bleibe er als Abgeordneter trotz seines Abschieds aus dem Landkreis Passau auch weiterhin ein Ansprechpartner, versicherte er dann.
Auch in Erinnerung an so manchen Schlagabtausch zwischen Grünen-Politiker Schuberl und seiner Person lobte Landrat Franz Meyer doch die Gespräche, die immer von Respekt und Offenheit geprägt gewesen seien. „Ich habe unsere Zusammenarbeit sehr geschätzt, auch wenn wir inhaltlich nicht immer einer Meinung waren“, sagte Meyer.
Einstimmig billigten die Kreisräte die Niederlegung von Schuberls Mandat und das Nachrücken des Listennachfolgers: Robert Steinbauer, der für Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat Aldersbach sitzt, wurde als Passauer Kreisrat vereidigt.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 22.10.2019

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Wed, 23 Oct 2019 08:59:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/robert_steinbauer_uebernimmt_von_mdl_toni_schuberl-2/ Robert Steinbauer übernimmt von MdL Toni Schuberl http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/robert_steinbauer_uebernimmt_von_mdl_toni_schuberl-2/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/robert_steinbauer_uebernimmt_von_mdl_toni_schuberl-2/ Auf der jüngsten Fraktionssitzung der GRÜNEN im Passauer Kreistag übergab MdL Toni Schuberl sein... Auf der jüngsten Fraktionssitzung der GRÜNEN im Passauer Kreistag übergab MdL Toni Schuberl sein Mandat an Robert Steinbauer aus Aldersbach. Schuberl hat in Zenting ein altes Bauernhaus zu seinem neuen Wohnsitz umgebaut. Künftig wird daher sein Lebensmittelpunkt im Landkreis Freyung-Grafenau sein, wo er auch politisch aktiv sein wird.

Im Namen der gesamten GRÜNEN-Fraktion bedankte sich Fraktionsvorsitzender Eike Hallitzky bei Schuberl für dessen großartigen Einsatz für den Schutz der Lebensgrundlagen. „Sparsamerer Flächenverbrauch, Verbesserung der Artenvielfalt, Einsatz für einen Verkehrsverbund mit der Ilztalbahn als Rückgrat, Schutz des Wassers, unseres wichtigsten Lebensmittels – es gibt viele Zukunftsthemen, die Toni Schuberl vorangebracht hat.“ Schuberl sagte eine weitere enge Zusammenarbeit zu: „Ich bleibe ja euer Landtagsabgeordneter!“

Robert Steinbauer geht voll motiviert an seine neue Aufgabe: „Ich trete gerne und mit ganzer Kraft in die Fußstapfen von Toni Schuberl, auch wenn die ziemlich groß sind.“ Gerade in der Verkehrspolitik ist der langjährige Gemeinderat aus Aldersbach Experte. Sein Ziel ist weniger überteuerte oder unsinnige Straßenbau-Projekte und mehr Vernetzung von Bussen und Bahnen – auch über die Landkreisgrenzen hinweg. „Klimaschutz bedeutet auch eine umweltfreundlichere Mobilität wirklich zu wollen und durchzusetzen.“ Hallitzky freut sich auf den neuen Fraktionskollegen: „Robert Steinbauer, das heißt: klare inhaltliche Positionen und eine klare Haltung. Ideale Voraussetzungen für unsere Kreistagsfraktion, um weiter kraftvoll für die Zukunft des Passauer Landes zu arbeiten.“

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Tue, 15 Oct 2019 11:23:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/globaler_klimastreik_von_fridays_for_future/ Globaler Klimastreik von Fridays For Future http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/globaler_klimastreik_von_fridays_for_future/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/globaler_klimastreik_von_fridays_for_future/ Die Organisator*innen von Fridays For Future rufen zum Globalen Klimastreik auf. Unterstütze auch... Die Organisator*innen von Fridays For Future rufen zum Globalen Klimastreik auf. Unterstütze auch du FFF und kämpfe für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und für konsequenten Klimaschutz.

Weitere Infos findest du unter Fridays For Future Deutschland oder AlleFürsKlima

 

Graphik-Quelle: klima-streik.org

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Sat, 07 Sep 2019 14:40:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/toni_schuberl_tritt_als_passauer_kreisrat_zurueck-1/ Toni Schuberl tritt als Passauer Kreisrat zurück http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/toni_schuberl_tritt_als_passauer_kreisrat_zurueck-1/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/toni_schuberl_tritt_als_passauer_kreisrat_zurueck-1/ Der Grüne lebt inzwischen im Landkreis Freyung-Grafenau – Landrat will er nicht werden Von Tanja... Der Grüne lebt inzwischen im Landkreis Freyung-Grafenau – Landrat will er nicht werden

Von Tanja Rometta und Andreas Meyer

Passau/FRG. Seit 2014 sitzt er für die Grünen im Passauer Kreistag und im Verkehrsausschuss, wo er hartnäckig Themen wie den Flächenverbrauch im Landkreis oder die Nordtangente anprangert und dabei keine Diskussion scheut. Nun teilte Toni Schuberl in einer E-Mail an den Passauer Landrat mit, dass er sein Amt als Kreisrat niederlegen möchte – eine Konsequenz aus seinem Umzug in den Landkreis Freyung-Grafenau.

„Ich habe, wie Du wahrscheinlich weißt, einen alten Bauernhof am Brotjacklriegel in Daxstein saniert und wohne seit einiger Zeit dort“, schreibt Schuberl in einer E-Mail an Landrat Franz Meyer. „Mein Haus ist zwar nur zwölf Kilometer Luftlinie von meinem Elternhaus in Eging entfernt und ich kann von dort aus das Dreiburgenland und weite Teile unseres nördlichen Landkreises Passau überblicken. Doch Zenting, meine neue Heimatgemeinde, liegt bereits im Landkreis Freyung-Grafenau.“

Rechtlich gesehen wäre das, seit 2014 das Wahlgesetz geändert wurde, kein Grund, warum Schuberl nicht mehr Kreisrat in Passau bleiben könnte, hat er doch einen Nebenwohnsitz in Eging. Trotzdem wolle er sein Amt zum 30. September niederlegen, wie er schreibt. „Ich weiß, dass ich 2020 nicht mehr im Landkreis Passau antreten werde. Da ist es doch klüger, meinem Nachfolger das halbe Jahr Zeit zu geben, sich im Kreistag einzuarbeiten. Ihm bringt das mehr als mir – und der Fraktion personelle Kontinuität“, nennt Schuberl der PNP seine Beweggründe.

Schuberl indes fällt der Abschied aus dem Passauer Kreistag schwer, wie er sagt. „Weil es spannende Zeiten waren und wichtige Themen auch noch anstehen.“ Flächenverbrauch, Ilztalbahn, Naturschutzgebiete, Nordtangente – auch wenn die Diskussionen in den Kreistagsgremien oft sehr kontrovers waren, so habe man doch gemeinsam vieles erreicht. „Uns beide eint der Wunsch, das Beste für unsere Heimat zu bewirken“, heißt es in Schuberls E-Mail an Franz Meyer.

Dass ihn Schuberl in dem sehr persönlichen Brief über seine Entscheidung und die Beweggründe informiert hat, würdigt Meyer ausdrücklich. Die Entscheidung kann er nachvollziehen: Es sei „folgerichtig, dass sich die reale Lebenssituation nun auch im Mandat niederschlage“ und Schuberl als Bürger des Landkreises Freyung-Grafenau die Konsequenzen gezogen habe.

Ob sich Schuberl nun auch im Freyunger Kreistag engagiert? „Das muss ich mit den Grünen vor Ort besprechen, aber klar, ich bin ein politischer Mensch und werde mich in meiner Region sicher einbringen“, sagt er. „Als MdL sowieso, was darüber hinaus kommt, wird sich zeigen.“

Bei den Grünen im Landkreis Freyung-Grafenau ist unterdessen die Freude über den Wechsel Schuberls groß. „Wir sind natürlich sehr froh, so einen engagierten und kompetenten Mann nun in unseren Reihen zu haben“, sagt der Kreisvorsitzende Hans Madl-Deinhart. Für die kommende Kreistagswahl dürfe sich Schuberl einen Platz aussuchen, allerdings nur einen „geraden“. Die „ungeraden“ Plätze sind bei den Grünen für Frauen reserviert.

Spekulationen um eine mögliche Landratskandidatur in Freyung-Grafenau zerstreute Schuberl aber am Rande der Gründung des Perlesreuter Grünen-Ortsverbands. „Ich bin mit Leib und Seele Landtagsabgeordneter. Als Landrat werde ich deshalb nicht kandidieren“, sagte Schuberl.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 07.09.2019

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Sat, 07 Sep 2019 11:44:00 +0200