Freyung-Grafenau http://www.gruene-frg.de Der Kreisverband Freyung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruener_geburtstag_in_waldkirchen/ GRÜNER Geburtstag in Waldkirchen http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruener_geburtstag_in_waldkirchen/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruener_geburtstag_in_waldkirchen/ Ortsverband wurde vor einem Jahr gegründet Genau ein Jahr ist es her. Am 13. November... Ortsverband wurde vor einem Jahr gegründet

Genau ein Jahr ist es her. Am 13. November 2019 wurde der GRÜNE Ortsverband Waldkirchen gegründet. Der damalige Kreisvorsitzende Hans Madl-Deinhart begrüßte langjährige und neue Mitglieder, Interessierte aus Waldkirchen und Bürgermeister Heinz Pollak. Dieser betonte in seinem Grußwort, dass er sich über die neue politische Kraft im Stadtgebiet freut und wünschte alles Gute für die künftige Zusammenarbeit.

Der Landesvorsitzende Eike Hallitzky gratulierte Ortssprecherin Uli Bogner aus Waldkirchen, Ortssprecher Klaus Binder aus Stierberg, Schriftführerin Verena Holzbauer aus Waldkirchen und Beisitzerin Andrea Parzefall aus Schlößbach. Gemeinsam mit dem „grünen niederbayerischen Alterspräsidenten" Herbert Kellermann aus Schiefweg sind sie der 110. Ortsverband seit der Landtagswahl 2018.

Schon beim nächsten Treffen wurden Wahlkampfthemen für die Kommunalwahl im März 2020 festgelegt: Flächenverbrauch eindämmen, Klimaschutz, ökologische regionale Landwirtschaft, eine familienfreundliche Gemeinde, die Mobilität der Zukunft. 14 Frauen und Männer standen als Kandidat*innen auf der ersten GRÜNEN Liste. Beim kurzen und effektiven Wahlkampf gab es viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung – z.B. beim Infostand am Marktplatz.

- Foto: Franz Hintermann

Ein großer Erfolg waren die zwei gewonnenen Mandate bei der Stadtratswahl für Uli Bogner (sie wurde auch in den Kreistag gewählt) und Hubert Holzbauer, der inzwischen Umweltbeauftragter der Stadt Waldkirchen ist. Es sind weitere Mitglieder dazu gekommen, gemeinsam mit interessierten Gästen werden beim Stammtisch Ideen gesammelt, wie die GRÜNEN Waldkirchen positiv voranbringen können - für die Umwelt und für die Menschen. Ergebnisse sind z.B. der „Zehn-Punkte-Plan zum Wohnbau“ oder auch die Bepflanzung beim Regenrückhaltebecken in Saußbach.

Anfang August bekam der Ortsverband Besuch von MdL Florian Siekmann, er ist Sprecher für Europapolitik, Bundesangelegenheiten und regionale Beziehungen. Im Oktober war MdB Uwe Kekeritz zu Gast – der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Sprecher für Entwicklungspolitik seiner Fraktion hielt ein Impulsreferat über „fairen Handel“ mit anschl. Diskussion.

Die GRÜNE Bank (Foto) und GRÜNE Stühle werden im kommenden Jahr der Bundestagswahl eine Rolle spielen… lassen Sie sich überraschen!

- Foto: Andrea Parzefall

Aufgrund der derzeitigen Beschränkungen sind leider keine persönlichen Treffen möglich, der Geburtstag wird nicht gefeiert und es gibt auch keine aktuellen Fotos.

Aber drandenken werden wir schon!“ sagt Andrea Parzefall, die im September zusammen mit Antje Laux aus Spiegelau zur Vorsitzenden im Kreisverband gewählt wurde.

Sie möchten gern in Waldkirchen oder einem anderen Ort im Landkreis dabei sein?

Besuchen Sie uns auf www.gruene-frg.de! Wir freuen uns auf Sie!


Andrea Parzefall



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Wed, 11 Nov 2020 11:46:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/kultur_in_schwierigen_zeiten_staerken/ Kultur in schwierigen Zeiten stärken http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/kultur_in_schwierigen_zeiten_staerken/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/kultur_in_schwierigen_zeiten_staerken/ MdB Grundl informierte sich über Kultursituation in Corona-Zeiten Freyung. Im Rahmen seiner... MdB Grundl informierte sich über Kultursituation in Corona-Zeiten
Freyung. Im Rahmen seiner Kulturtour hat der Grüne Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl Halt in Freyung gemacht und sich dort beim 2. Bürgermeister Heinz Lang über die Situation der Kultur in Corona-Zeiten informiert. Grundl ist Kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und arbeitete selbst viele Jahre in der Kulturbranche. Unter dem mehrdeutigen Titel „Braucht‘s des?“ informiere er sich in ganz Bayern, wie Künstler und Kulturschaffende mit den Einschränkungen durch Corona umgingen und wie der Kulturneustart gelingen könne, so Grundl eingangs. Denn gerade wenn nach den Ausgaberunden Kürzungen drohten, dürfe die Kultur als gesellschaftlicher Kitt nicht unter die Räder kommen.
Um dies zu verhindern, müsse die Kultur im Bewusstsein der Verantwortlichen vor Ort einen hohen Stellenwert haben, betonte Heinz Lang. Für Freyung sehe er dies als gegeben an. Als positive Beispiele zeigte er dem Gast aus Straubing die beiden Kulturstätten „Freybühne“ im Alten Kino und den Ausstellungsraum im ausgebauten Dachstuhl des Europahauses. Dort konnte 14 Tage vor dem Lockdown die erste Ausstellungseröffnung gefeiert werden. Auch in der Freybühne ruht seit dem der Betrieb, unter den bisherigen Vorgaben ist noch keine sinnvolle Wiedereröffnung möglich.
Beide Räume hätten in kürzester Zeit eine überregionale Strahlkraft erreichen können und seien ein wichtiges Aushängeschild Freyungs, so Bürgermeister Heinz Lang. „Gerade solche lokalen Juwele braucht es für eine lebendige Kulturszene in der Breite“, lobte Erhard Grundl. Denn Kultur dürfe sich nicht nur in Metropolen abspielen, sondern müsse in die Fläche zu den Leuten kommen. Im Bundestag unterstütze er deshalb Förderprogramme für kleine Bühnen.  − pnp

Quelle: Passauer Neue Presse vom 01.09.2020

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Wed, 02 Sep 2020 09:29:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruene_setzen_auf_zehn_punkte_plan_zum_wohnbau/ Grüne setzen auf Zehn-Punkte-Plan zum Wohnbau http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruene_setzen_auf_zehn_punkte_plan_zum_wohnbau/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/gruene_setzen_auf_zehn_punkte_plan_zum_wohnbau/ Stadtratsfraktion B90/Die Grünen macht sich Gedanken, wie man Flächenbedarf und...
Stadtratsfraktion B90/Die Grünen macht sich Gedanken, wie man Flächenbedarf und Bauvorhaben steuern kann
Waldkirchen. Acht Wohnhäuser auf einer bisher grünen Wiese am Karoli: Das hat der Stadtrat jüngst mehrheitlich entschieden (PNP berichtete). Nicht nur im Gremium, auch in der Bürgerschaft gibt es dazu unterschiedliche Meinungen, die auch in Leserbriefen geäußert wurden.
Warum sie ausgerechnet als „Grüne“ Stadträte für die Ausweisung dieser Fläche als Baugebiet gestimmt haben, das wollen Ulrike Bogner und Hubert Holzbauer angesichts der aufgekommenen Kritik nun näher erläutern und nehmen als Stadträte für Bündnis 90/Die Grünen dazu Stellung.
„Entscheidungen der vergangenen Legislaturperiode führen genau zu den Problemen, vor denen die Stadt nun steht“, meint Stadtrat und Umweltbeauftragter Hubert Holzbauer. „Auf der einen Seite stehen viele junge Familien, die dringend einen Bauplatz brauchen. Auf der anderen Seite gibt es noch unbebaute Bauplätze in den vorhandenen Baugebieten, die entweder von Immobilienfirmen gehalten oder als private Kapitalanlage genutzt werden.“
Viele Waldkirchner fänden die neuen Baugebiete zudem wenig ästhetisch. Dies liege hauptsächlich daran, dass man sich nicht an Vorgaben hält: „So sind Schottergärten eigentlich untersagt, Begrünungen sind vorzunehmen und Flächen nicht unnötig zu versiegeln.“ Auch im Bebauungsplan könne man dies bereits als Vorgabe festlegen.


„Neubau ja, aber verträgliches Maß“

„Im Hinblick auf den demografischen Wandel und die bestehende Infrastruktur der Stadt, die nun mal auf 10000 plus Einwohner ausgelegt ist, sollten wir den Neubau grundsätzlich zulassen, aber auf ein verträgliches Maß beschränken. Wir wollen jungen Familien die Möglichkeit bieten, hier heimisch zu bleiben oder zu werden. Dabei dürfen wir aber die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“, sind sich Ulrike Bogner und Hubert Holzbauer einig.
Bereits in den Vorgesprächen zum Baugebiet haben sich die Grünen und Fraktionspartner SPD und ÖDP daher bei der Stadt für einen Bauzwang und ein Rückkaufsrecht der Stadt zum Ausgangspreis starkgemacht, wenn die Grundstücke nicht binnen drei Jahren bebaut werden. Diese Punkte seien auch seitens der Stadt in ähnlicher Form schon angedacht gewesen. Und: „Nur unter diesen Voraussetzungen war für uns eine Zustimmung überhaupt möglich“, betont Holzbauer gegenüber der PNP. Ulrike Bogner pflichtet ihrem Kollegen bei und betont, dass man auch als Grünen-Fraktion für eine Weiterentwicklung der Stadt stehe, aber eben Einfluss nehmen wolle, wie diese letztlich umgesetzt werde. Da seien vertretbare Kompromisse notwendig und das sei am Karoli möglich. Konkrete Maßnahmen listet ein Zehn-Punkte-Plan auf, den Holzbauer und Bogner verfasst haben.
Holzbauer betont außerdem zu der nun getroffenen Entscheidung für die Ausweisung der Bauparzellen am Karoli: „Grundsätzlich schließt ‚Grüne‘ Politik Neubau nicht aus, sie will ihn jedoch möglichst nachhaltig gestalten. Bei entsprechender Umsetzung steht das Baugebiet in Sachen Artenschutz der jetzigen landwirtschaftlichen Nutzfläche am Karoli in nichts nach und ist grundsätzlich einer Bebauung vor den Toren der Stadt vorzuziehen.“

DIE ZEHN PUNKTE
Das schlägt der „Zehn-Punkte-Plan“ der Grünen vor:
•Bebauung innerhalb von max. drei Jahren
•Rückkaufsrecht der Stadt zum Ausgangpreis (bei nicht erfolgtem Baubeginn innerhalb von drei Jahren)
•Abgabe von maximal einem Grundstück pro Käufer
•Verkauf nur an Privatpersonen unter Berücksichtigung sozialer (bevorzugt z.B. Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung) und ökologischer Aspekte (bevorzugt z.B. Holzbauweise, Photovoltaik, Wärmepumpe)
•Erschließung der Grundstücke im Auftrag der Stadt (Stadt bleibt Eigentümer bis zum Verkauf an Privatperson)
•Grünflächen integrieren, z.B. Blühfläche als Übergang zum Wald
•Schotter- und Steingärten im Bebauungsplan ausschließen
•Begrünung überwiegend mit heimischen Gehölzen
•Für ausreichend Regenrückhaltung Sorge tragen
•Energieeffizientes Bauen fördern (z.B. zusätzliche Prämie der Stadt)
 − löw/pnp

 

PNP-Kommentar:
Auf das Wie kommt es an
Von Doris Löw

Waldkirchen ist beliebt. Und das nicht nur bei den alteingesessenen Einwohnern, die hier seit Generationen ihre Häuser und Grundstücke haben. Sie und ihre Nachkommen schätzen es, in einer Stadt zu wohnen, die zwar inmitten der Natur direkt am Nationalpark liegt, aber dennoch vom Schul- und Versorgungsangebot über Freizeitmöglichkeiten, bis hin zum Einkaufserlebnis alles bietet.
Klar, dass das auch andere schon festgestellt haben. Auch sie wollen nach Waldkirchen, wollen hier leben, ein Haus bauen, ihre Kinder behütet aufwachsen sehen. Die Stadt wächst also. Die Einwohnerzahlen steigen schnell, die Wohnbebauung ist in den vergangenen Jahren beinahe explodiert. So positiv das ist – aber wenn solche Entwicklungen nicht gesteuert werden, dann tauchen auch Probleme auf.
Und genau mit diesen hat man es in Waldkirchen bereits zu tun: Dass die Stadt beliebt ist, dass die wenigen Baugrundstücke den Eigentümern zu teilweise sehr hohen Preisen aus den Händen gerissen werden und die Einheimischen dann auch schon mal das Nachsehen haben, das hat sich bei der Realisierung der großen Wohngebiete in jüngster Vergangenheit gezeigt. Ganz zu schweigen davon, dass immer mehr Wachstum naturgemäß auch weniger Beschaulichkeit, Ruhe und damit Lebensqualität bedeutet, wie sie gerade die Alteingesessenen kennen und schätzen.
Und doch ist Wachstum nötig und grundlegend, um die Zukunft zu sichern. Aber es kommt auf das Wie an. Und genau da sind Stadträte und Bürgermeister gefragt: Denn genau deren ebenfalls grundlegende Aufgabe ist es, das Wachstum zum Wohl der Stadt und ihrer Bürger zu steuern. Die Möglichkeit dazu haben sie – Vorgaben bei der Ausweisung von weiteren Bauflächen, eine sinnvolle und nachhaltige Auswahl bei der Lage gehören dazu. Und natürlich ebenfalls ein streitbarer Meinungsaustausch.
Genau diesen gab und gibt es auch noch nach der Entscheidung des Stadtrates für die acht geplanten Wohnbauparzellen am Karoli. Im Stadtrat war bereits vor der Entscheidung klar, dass man geeignete Maßnahmen auf den Weg bringen wird, um Grundstücksspekulanten auszubremsen, junge Familien in die Stadt zu bringen und ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Gerade bei der überschaubaren Zahl von acht Bauparzellen: Hier könnten die Verantwortlichen ihren Bürgern nun wenigstens im Kleinen zeigen, wie man aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Der nun vorgelegte Zehn-Punkte-Plan ist eine gute Grundlage – auch für spätere Bauflächen.
Die Entscheidung für die Wohnbebauung am Karoli ist zwar bereits gefallen. Was dann aber wirklich daraus wird und ob auch die durchaus berechtigten Kritiker am Ende mit ins Boot geholt werden können, das liegt nicht zuletzt an der Ausgestaltung. Und die steht ja noch aus. Dass sich die späteren Bauherren freilich daran halten müssen – auch das gilt es im Auge zu behalten.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 15.08.2020

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Wed, 19 Aug 2020 10:38:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/schulfamilie_lebt_naturschutzgedanken/ „Schulfamilie lebt Naturschutzgedanken“ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/schulfamilie_lebt_naturschutzgedanken/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/schulfamilie_lebt_naturschutzgedanken/ Grünen-MdLs Ursula Sowa und Toni Schuberl besuchen Heinz-Theuerjahr-Schule in...
Grünen-MdLs Ursula Sowa und Toni Schuberl besuchen Heinz-Theuerjahr-Schule in Neuschönau

Neuschönau. Die Grünen-Landtagsabgeordneten Ursula Sowa und Toni Schuberl statteten der Heinz-Theuerjahr-Schule einen Besuch ab. Sowa, die im Rahmen ihrer bayernweiten Schulbau-Tour in die Nationalparkgemeinde kam, zeigte sich sichtlich beeindruckt. „Die Schulfamilie lebt den Gedanken von Naturschutz, Bewegung und Sensibilität auch im Schulalltag“, so die baupolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion.
Ein gutes Beispiel hierfür sei die gemeinsame Aufarbeitung und Weiternutzung von altem Schulmobiliar. „Das ist nachhaltiges und ökologisches Denken und Lernen.“
Auch den Einsatz von Holz bei der Sanierung des Schulgebäudes heben Sowa und Schuberl positiv hervor, ebenso die Gestaltung des Außenbereichs und die gelungene Einbettung in die hügelige Landschaft. „Das Bauen mit Holz ist zukunftsweisend“, betont Schuberl. Damit werde eine regionale Ressource genutzt und gleichzeitig Kohlendioxid gespeichert. Holzbau müsse Standard bei öffentlichen Neubauten werden. Hier weiß Schuberl Bürgermeister Alfons Schinabeck auf seiner Seite, dessen Gemeinde sich als „Holzgemeinde“ bezeichnet und bei mehreren Bauprojekten besonders viel Holz verwendet.
Der Verein Zeitwende präsentierte den derzeit entstehenden Permakulturgarten direkt neben der Schule. Hier können Schüler Grundprinzipien eines nachhaltigen Lebens erfahren und selber die Früchte der Natur ernten. Auch die künstlerische Verwurzelung der Schule freut Schuberl. Gerade der Bayerische Wald habe bedeutende Künstlerinnen und Künstler angezogen, sagte er mit Verweis auf den namensgebenden Maler und Bildhauer Heinz Theuerjahr. Die Bedeutung von Kunst und Kultur sollte schon in der Grundschule vermittelt werden. Die Neuschönauer Schule sei hier ein besonders positiv hervorzuhebendes Beispiel. „Ich bin gespannt, welche Künstlerinnen und Künstler aus dieser Schule noch erwachsen werden,“ freut sich Schuberl.
Die Schule, die ursprünglich aus den 1960er Jahren stammt und von 2013 bis 2015 für 3,4 Millionen Euro generalüberholt wurde, konnte ihre Luftigkeit sowie die großen Räume erhalten. Bei dem Termin, bei dem auch die Rektorin Bettina Schopf, der ehemalige Rektor Franz Hackl, Bürgermeister Schinabeck sowie die Vorsitzende des Vereins Zeitwende, Martina Kirchpfening, und mehrere Mitglieder des Vereins dabei waren, wurde auch über den Offenen Ganztag an der Schule gesprochen. Dass das Mittagessen frisch vor Ort zubereitet wird, freut sowohl die Rektorin als auch Sowa besonders.  − eb

Quelle: Passauer Neue Presse vom 03.08.2020

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Mon, 03 Aug 2020 09:06:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/bio_beschenkt/ Bio-beschenkt http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/bio_beschenkt/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/bio_beschenkt/ Freyung. Mit einem Präsentkorb vollwertiger Bio-Leckereien gratulierten die Landkreis-Grünen... Freyung. Mit einem Präsentkorb vollwertiger Bio-Leckereien gratulierten die Landkreis-Grünen "ihrem" stv. Freyunger Bürgermeister Heinz Lang, der wenige Tage vorher seinen 70. Geburtstag feiern durfte. Das langjährige Grünen-Mitglied konnte im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern manche gemeinsame Diskussionen und Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen – und Ausblicke auf die aktuelle und zukünftigen Aufgaben fehlte natürlich auch nicht.

Heinz Lang meinte dazu: "Noch nie waren unsere Themen auch in der Kommunalpolitik so aktuell: Unterstützung kleiner Unternehmer vor Ort, bewusste Ernährung fördern, umweltschonende Energie vorantreiben, Nahwärme ausbauen, regional denken und handeln, Baulücken füllen statt neue Baugebiete ausweisen." − hoy

Quelle: Passauer Neue Presse vom 03.08.2020

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Mon, 03 Aug 2020 07:14:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/bitte_einsteigen_die_ilztalbahn_faehrt_wieder/ Bitte einsteigen! Die Ilztalbahn fährt wieder… http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/bitte_einsteigen_die_ilztalbahn_faehrt_wieder/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/bitte_einsteigen_die_ilztalbahn_faehrt_wieder/ Saisonstart am 25. Juli – Mund-Nase-Schutz muss getragen werden FRG. Monatelang...  Saisonstart am 25. Juli – Mund-Nase-Schutz muss getragen werden
FRG. Monatelang standen die Wägen der Ilztalbahn still. Am 25. Juli dürfen sie nun endlich wieder losrollen. Nach der langen Corona-Pause fällt da der Startschuss für die Bahn-Saison 2020.
Von 25. Juli bis 13. September fahren die Züge der Ilztalbahn sowie die Anschlussbusse in den Nationalpark bzw. nach Haidmühle Grenze / Nové Údolí planmäßig, allerdings nach Fahrplan der Nebensaison mit vier Zugpaaren. Der weitere Saisonverlauf bis zum 18. Oktober ist abhängig vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und von der Anzahl der Fahrgäste. Das teilt die Ilztalbahn in einer Pressemitteilung mit.
Zum Einsatz kommt ein moderner, klimatisierter Triebwagen vom Typ Regioshuttle mit etwa 100 Sitzplätzen. Die erwartete Auslastung ermöglicht es, ausreichend Abstand im Zug zu halten. Für den Fahrbetrieb wird ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, das unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erfordert.
Aktuell sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Ilztalbahn fast täglich an der Strecke unterwegs, um die Infrastruktur für den Saisonstart vorzubereiten. „Wir standen bereits in den Startlöchern und haben gleich reagiert, als die Lockerungen verkündet wurden“, sagt Prof. Thomas Schempf, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Ilztalbahn GmbH.
„Wir freuen uns, dass die Ilztalbahn endlich in die Saison 2020 starten kann“, sagt Schempf und ergänzt: „Bis in diese Tage hinein war für den Betrieb der Ilztalbahn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Fahrgästen vorgeschrieben. Unter diesen Bedingungen ließ sich Bahnbetrieb nicht wirtschaftlich durchführen. Und wie hätten wir unseren Fahrgästen bei dem Blick in einen nur zu 25 Prozent besetzten Zug klarmachen können, dass sie nicht mehr mitfahren dürfen?“ Ärger wäre da wohl vorprogrammiert gewesen, vermutet Schempf. Jetzt aber freue er sich auf viele Fahrgäste. „Wir hoffen, dass sich die Nachfrage über den gesamten Tag verteilt“, sagt er und richtet eine Bitte an die Reisenden: „Vergessen Sie bitte Ihre Mund-Nase-Bedeckung nicht!“ Auch MdL Manfred Eibl ist erleichtert, dass es nun endlich der Mindestabstand für Freizeitbahnen, wie die Ilztalbahn eine ist, weggefallen ist. Das teilte er unmittelbar nach den Corona-Lockerungen vom Dienstag mit. „Infektionsschutzrechtlich war es nur schwer vermittelbar, warum der Mindestabstand von anderthalb Metern in Zügen der Deutschen Bahn unterschritten werden darf, anderswo aber nicht“, erklärt Eibl. Die uneinheitliche Handhabung habe die touristischen Sonderverkehre in den vergangenen Wochen vor erhebliche Herausforderungen gestellt.
„Manche Angebote durften gar keine Passagiere befördern, andere dagegen deutlich weniger als normalerweise zulässig.“ Die Folge: Viele Verkehre konnten nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden oder mussten ihren Betrieb ganz einstellen. Mit dem Ministerratsbeschluss erhielten Betreiber der Sonderverkehre die Möglichkeit, den Normalbetrieb aufzunehmen „Das ist ein gutes und richtiges Signal an alle Besucher des Freistaats sowie an all jene, die in der Freizeit- und Tourismusbranche tätig sind“, betont Eibl.
Übrigens: Am 12. und 13. September feiert die Ilztalbahn das zehnjährige Jubiläum der Betriebsaufnahme. 2010 verkehrte zum ersten Mal seit der Stilllegung durch die Deutsche Bahn wieder ein Zug zwischen Waldkirchen und Freyung. Zum Jubiläumswochenende ist der Einsatz von historischen Fahrzeugen geplant.


Alle Informationen, Fahrpläne und Tarife sind auf der Homepage der Ilztalbahn unter www.ilztalbahn.eu zu finden. − pnp/anm

 

 

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Sun, 26 Jul 2020 08:21:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/minister_besuch_schuberl_will_antworten_zum_verwaltungsgericht/ Minister-Besuch: Schuberl will Antworten zum Verwaltungsgericht http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/minister_besuch_schuberl_will_antworten_zum_verwaltungsgericht/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/minister_besuch_schuberl_will_antworten_zum_verwaltungsgericht/ Freyung. Im Hinblick auf den heutigen Besuch von Innenminister Joachim Herrmann und dessen... Freyung. Im Hinblick auf den heutigen Besuch von Innenminister Joachim Herrmann und dessen Absicht, sich heute zum geplanten Verwaltungsgericht in Freyung zu äußern (siehe Bericht oben), hat sich der Grünen-MdL Toni Schuberl aus Zenting zu Wort gemeldet. Wie Schuberl in der Pressemitteilung schreibt, erwarte er „ein klares Bekenntnis zur richterlichen Unabhängigkeit und zu seiner Heimat“.
„Freyung hat das Potential zu einem erstklassigen Gerichtsstandort. Doch Söder hat Freyung ausgewählt, ohne vorher mit den betroffenen Richtern und Rechtspflegern zu sprechen.“ Dabei seien die Gerichte in Deutschland unabhängig und müssten daher ein Mitspracherecht bei einer Verlegung haben. Im Übrigen sei das Parlament und nicht die Staatsregierung für die Verlagerung von Gerichten zuständig, so Schuberl weiter. „Daher haben die Grünen einen Antrag in den Landtag eingebracht, um alle drei Staatsgewalten an der Entscheidungsfindung zu beteiligen und das Verfahren in rechtmäßige Bahnen zu lenken.“
Gleichzeitig müsse in Freyung-Grafenau noch viel passieren, damit das Verwaltungsgericht auch vernünftig arbeiten könne. Weil die hiesige Bus- und Bahn-Infrastruktur bisher vernachlässigt worden sei, würden die Verwaltungsrichter „Sturm laufen gegen die Pläne der schwarz-orangen Regierung“.
„Jetzt müssen endlich alle Chancen genutzt werden und massiv in den ÖPNV investiert werden. Dazu erwarte ich vom Staatsminister eine eindeutige Ansage,“ so Schuberl. Konkret fordert er, dass Freyung wieder per Zug zu erreichen ist, die Ilztalbahn also in einen attraktiven Regelbetrieb überführt wird. Sonst sei Freyung der einzige Standort eines Verwaltungsgerichts in Bayern ohne Bahnanschluss. Dies sei wichtig, um den Klägern aus ganz Niederbayern, die nicht immer ein Auto haben, einen angemessenen Zugang zum Gericht zu ermöglichen. Mit den betroffenen Beamten und Angestellten des Gerichts müssten zudem sofort Gespräche aufgenommen werden, um deren Wünsche an einen neuen Wohn- und Arbeitsort bestmöglich erfüllen zu können. So könne Freyung zum perfekten Gerichtsstandort werden.
Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass Freyung Sitz des niederbayerischen Verwaltungsgerichts werden soll. Bisher müssen die Niederbayern für Prozesse bis nach Regensburg fahren. 40 Arbeitsplätze sollen damit nach Freyung kommen. Kurz danach hatte jedoch die Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgericht Regensburg Kritik an der Entscheidung geäußert: Freyung sei zu abgelegen und mit dem ÖPNV zu schlecht erreichbar für Prozessbeteiligte aus ganz Niederbayern.
−pnp/jj

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Sat, 06 Jun 2020 11:52:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/buergermeister_heinz/ Bürgermeister Heinz http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/buergermeister_heinz/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/buergermeister_heinz/ Erst wenige Wochen im Amt und schon im Dienst: Heinz Lang ist aktuell Freyungs Bürgermeister Von... Erst wenige Wochen im Amt und schon im Dienst: Heinz Lang ist aktuell Freyungs Bürgermeister

Von Jennifer Jahns
Freyung. Eine Krawatte mit Büchern drauf. Turnschuhe, Jeans. Per Du mit allen Mitarbeitern im Rathaus. Den ersten Millionen-Auftrag direkt am ersten Arbeitstag unterzeichnet. Ein Interview mit Heinz Lang (69), stellvertretender Freyunger Bürgermeister, der derzeit den urlaubenden Dr. Olaf Heinrich vertritt.

PNP: Herr Lang, ein ungewohntes Bild: Sie tragen Krawatte?
Lang: Stimmt. Ich wollte das heute: Aus Respekt vor dem Amt.

Da sind Bücher drauf. Wieso haben Sie diese Krawatte gewählt?
Ich besitze nur zwei. Eine schwarze und die mit den Büchern. Heute ist kein trauriger Anlass – also keine schwarze Krawatte. Heute ist ein freudiger Tag. Deshalb die Buchhändlerkrawatte. Und Bücher auch deshalb, weil man auch als 2. Bürgermeister Hirn braucht.

Wofür brauchten Sie heute schon Hirn?
Ich habe vor allem viel unterzeichnet, viele Unterlagen zur Kenntnis genommen. Ich habe ein Telefonat geführt, bei dem Diplomatie gefragt war, und beispielsweise Aufträge unterzeichnet − unter anderem über eine Summe von 1,3 Millionen Euro für die Tiefgarage am Geyersberg. Das liest man sich schon genau durch, bevor man seinen Namen drunter setzt...

Wann war denn heute Dienstantritt?
Um 11 Uhr. Das haben wir so vereinbart. Bis dahin war die Post da, alles ist sortiert und liegt auf meinem Schreibtisch.

Ihr Schreibtisch...wo sitzen wir eigentlich gerade?
Das ist das Büro der stellvertretenden Geschäftsleiterin, die heute frei hat. Gerade werden einige Büros im Rathaus saniert, darunter auch das von Olaf, wo ich sonst auch hätte sitzen dürfen. Mal sehen, wo ich dann künftig bei Vertretungen sitzen werde.

Ist denn schon bekannt, wie oft Sie Herrn Heinrich in diesem Jahr vertreten werden?
Nicht genau. Aber ich wünsche Olaf, dass er richtig Urlaub machen kann. Ich kann ihm nur anbieten: „Ich bin da.“ Für mich ist es einfach schön, wenn ich viele kleine Dinge wegarbeiten kann, um dem 1. Bürgermeister Freiraum zu bieten für wichtige Projekte.

Am Mittwoch war Ihr erster Arbeitstag im Rathaus. Insgesamt eine Woche werden Sie Herrn Heinrich vertreten. Gab es eine Vorbereitung dafür?
Ja, ich hatte mit Olaf und Carolina Obermüller, der stellvertretenden Geschäftsleiterin, eine Vorbesprechung, in der es darum ging, was für mich anfällt.

Fällt viel an?
Coronabedingt gibt es natürlich nicht so viele Termine. Aber unter anderem steht ein Auswärtstermin im Landkreis Straubing-Bogen an.

Gibt es dabei auch Themen, bei denen Sie erstmal blank sind?
Nein – da hat man dann ja immer die Abteilungsleiter im Haus, die man fragen kann. Ich habe in meinem Leben schon viele Firmen geleitet, das kommt mir hier natürlich auch zugute.

Wäre notfalls Herr Dr. Heinrich erreichbar?
Mein Ziel ist es, ihn nicht zu stören.

Sie sind unter den Politikern der Freigeist. Ein Bürgermeisteramt zurrt einen im Sattel fest. Läuft man da Gefahr, die Leichtigkeit zu verlieren?
Ich glaube nicht. Ich hatte schon viele Mitarbeiter und bin immer ein Teamchef gewesen. Was mich übrigens fasziniert hat an dem Amt: Dass man – auch mit 69 Jahren – Disziplin beweisen muss, wenn man hier morgens ankommt. Sich rasieren, zurechtmachen, vorbereiten. Man muss klar sein, Nein sagen können, authentisch sein und Niederlagen akzeptieren können.

...und ein bisschen Zeit mitbringen – Sie sind ja mittlerweile Rentner, wenn auch vielbeschäftigt als Verleger des Lichtland-Verlags.
Genau, offiziell bin ich Rentner. Und noch auf 450-Euro-Basis in der Buchhandlung Lang angestellt, die mittlerweile meine Frau mit ihrer Kollegin betreibt. Mit den 400 Euro Verdienst als 2. Bürgermeister werde ich jetzt auch noch steuerpflichtig.

...dafür sind Sie jetzt aber „Herr Bürgermeister“.
Stimmt. Allerdings: Manchmal kommen Menschen auf mich zu und sagen „Glückwunsch, Herr Bürgermeister.“ Das ist mir immer fast ein bisschen peinlich. Ich sag’ dann immer: „Ich bin Bürgerdiener.“

Das ewige Thema: Sie sind Grüner, sitzen aber für die CSU im Stadtrat. Sind Sie nun ein grüner oder ein schwarzer Bürgermeister?
Ich bin ein grüner Bürgermeister. Vor 25 Jahren habe ich schon einmal als grüner Bürgermeister kandidiert. Das wurde damals aber nichts. Ich bin am Fuß des Lusen geboren, bin mit Tieren aufgewachsen, war fast wöchentlich aufm Lusen oder am Tummelplatz. Die Natur ist für mich das Nonplusultra. Das ist eine Lebenseinstellung, keine politische Couleur.

Eine Woche ist natürlich etwas kurz. Aber dennoch: Bringt man in solchen Vertretungstagen auch seine eigene Handschrift, seinen eigenen Stil ein?
(Denkt lange nach.) Das hab’ ich mir noch nie durch den Kopf gehen lassen. Mein großer Vorteil ist: Ich brauch nix mehr werden. Ich bin total zufrieden – privat wie beruflich. Mein Stil ist: das Team. Ich bin im Rathaus mit allen per Du. Und zuhören. Nicht fordern, sondern machen. Nützlich sein. Ich möchte aushelfen. Mein Ziel ist, dass der Schreibtisch leer ist, wenn der Bürgermeister aus dem Urlaub zurück kommt.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 29.05.2020

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Sat, 06 Jun 2020 11:37:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/doppelspitze_bei_den_gruenen/ Grünen planten Doppelspitze… http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/doppelspitze_bei_den_gruenen/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/doppelspitze_bei_den_gruenen/ Sandra Prent und HaJü Hödl sollen Kreistagsfraktion anführen FRG. Die neuen grünen Mitglieder des... Sandra Prent und HaJü Hödl sollen Kreistagsfraktion anführen

FRG. Die neuen grünen Mitglieder des Kreistags von Freyung-Grafenau trafen sich zu ihrer ersten Fraktionssitzung in Form einer Videokonferenz. Dabei wurde festgelegt, dass eine neue Doppelspitze die Grünen-Kreistagsfraktion anführen soll. Und zwar Sandra Prent und HaJü Hödl.
Gemeinsam mit den nun ausscheidenden grünen Kreisräten Antje Laux und Hans Madl-Deinhart wurde zurückgeblickt und nach vorn geschaut. Die großen Themen der letzten sechs Jahre waren die Schließung des Krankenhauses Waldkirchen, die Flüchtlinge, die Berufsschulsanierung in Waldkirchen und der öffentliche Personennahverkehr. Im ÖPNV konnte sich Manches zwar zum Besseren verändern, der Weg zu einem guten Angebot sei jedoch noch sehr weit. Gerade die Unterstützung der Potenzialanalyse für die Ilztalbahn sowie die Einführung eines Klimaschutzmanagements wurden gewürdigt. Auch in Zukunft werden Bus und Bahn ein großes Thema der Grünen-Fraktion sein sowie der Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Schutz des Waldes und die Erhaltung eines guten regionalen Gesundheitssystems.
Die Kreistagsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen haben Sandra Prent, die auch bisher schon Kreisrätin war, und Hans-Jürgen Hödl, der als Landrat kandidiert hatte, zu gleichberechtigten Fraktionsvorsitzenden gewählt. Die übrigen Mitglieder Ulrike Bogner und Toni Schuberl sind Stellvertreter. „Wir nehmen die Gleichberechtigung ernst“, erklärte der neue Vorsitzende HaJü Hödl. Sandra Prent erklärte, dass ihr die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen besonders wichtig sei.
Damit überhaupt eine Doppelspitze einer Fraktion möglich ist, muss die Geschäftsordnung des Kreistags geändert werden. Toni Schuberl hat hierzu einen entsprechenden Antrag verfasst, der von der Fraktion einstimmig beschlossen worden und an Landrat Gruber übermittelt worden ist.
Die Besetzung der Ausschüsse des Kreistags wurde ebenfalls beraten. HaJü Hödl soll Mitglied im Kreisausschuss und im Finanz- und Haushaltsausschuss werden. Im Ausschuss für Umwelt, Struktur und Verkehr soll Toni Schuberl Mitglied sein, der im Passauer Kreistag ebenfalls im Verkehrsausschuss war. Uli Bogner wird im Ausschuss für Familie, Sport, Bildung, Kultur und Soziales sitzen und Sandra Prent wird Mitglied im Bauausschuss, in dem sie bisher bereits Mitglied war.
 − pnp

Quelle: Passauer Neue Presse vom 30.04.2020

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Tue, 05 May 2020 09:26:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/sonnenhaus_besichtigt/ "Sonnenhaus“ besichtigt http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/sonnenhaus_besichtigt/ http://www.gruene-frg.de/nachrichten/nachrichten-details/article/sonnenhaus_besichtigt/ - Exkursion der Grünen zum Thema: „Solares Bauen“ Perlesreut. Mit der Sonne heizen und die Wärme... - Exkursion der Grünen zum Thema: „Solares Bauen“

Perlesreut. Mit der Sonne heizen und die Wärme für den Winter speichern, das ist keine neue Idee und auch technisch gar nicht kompliziert, so die Besitzer Marion und Peter Kretschmer aus Perlesreut-Lindberg. Sie zeigten ihr Haus noch vor der Corona-Krise interessierten Personen und erläuterten die Funktionsweise der Anlage.
Das Herzstück, ein Wasserspeicher mit 9000 Liter Fassungsvermögen, reicht vom Keller bis zum Dachboden und steht zentral im Gebäude. Er ist gut isoliert und zu der 36 qm großen Solarthermie-Dachanlage passend dimensioniert. Mit Wärmetauschern in verschiedenen Höhen entsteht eine Temperaturschichtung im Speicher. Das heiße Wasser sammelt sich im oberen Teil des Pufferspeichers und wird dort für das Brauchwasser zum Duschen und Waschen über eine ‚Brauchwasserstation‘ abgezapft. Im unteren Teil werden bei niedrigeren Temperaturen die Flächenheizungen wie Fußboden- und Wandheizflächen versorgt. „Natürlich“, so Marion Kretschmer, „muss das Haus auch gut gedämmt sein und möglichst wenig Wärme nach außen abgeben“. Auch die Sonnenstunden im Herbst und Winter spielen eine wichtige Rolle. Um in jedem Fall genügend Wärme zu haben und über eine sonnenlose Zeit im Dezember und Januar zu kommen ist ein Holz-Stückgutkachelofen im Wohnzimmer installiert, der diese Wärmelücke dann füllt. Neben Strahlungswärme für den Wohnraum bringt er auch den Speicher wieder auf Temperatur. Ab Februar/März werden die Sonnentage länger und die Nachheiz-Tage immer weniger. „Wir meinen einen guten Anteil an den kollektiv nötigen Kohlendioxideinsparungen damit eingebracht zu haben“, so Peter Kretschmer am Ende der Besichtigung.
 − hmd

Quelle: Passauer Neue Presse vom 23.03.2020

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Mon, 23 Mar 2020 10:00:00 +0100