Freyung-Grafenau http://www.gruene-frg.de Der Kreisverband Freyung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/sie_schaffen_es_rechtzeitig_mdl_schuberl_schlaegt_soeder_bahn_anreise_vor/ „Sie schaffen es rechtzeitig“ - MdL Schuberl schlägt Söder Bahn-Anreise vor http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/sie_schaffen_es_rechtzeitig_mdl_schuberl_schlaegt_soeder_bahn_anreise_vor/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/sie_schaffen_es_rechtzeitig_mdl_schuberl_schlaegt_soeder_bahn_anreise_vor/ Am 20. Juli findet der CSU-Bezirksparteitag in Freyung statt. Auch Ministerpräsident Dr. Markus... Am 20. Juli findet der CSU-Bezirksparteitag in Freyung statt. Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer werden kommen. Nun hat sich der hiesige Grünen-Landtagsabgeordnete Toni Schuberl mit einem Vorschlag eingeschaltet: Er empfiehlt den beiden Politikern als Anreisemöglichkeit die Ilztalbahn von Passau nach Freyung.

„Wie Sie wissen, ist die Verkehrswende eine der großen Aufgaben in diesem Jahrhundert, die wir gemeinsam bewerkstelligen müssen, um den Klimawandel abzubremsen“, schreibt Schuberl in der E-Mail, die er an Söder und Scheuer geschickt hat und die auch der PNP vorliegt. „Zentral ist hierbei der Aufbau eines attraktiven Bus- und Bahnnetzes, das sowohl von der Taktung, als auch vom Preis, als auch vom Komfort eine gute Alternative zum Auto darstellt.“

Schuberl verweist darauf, dass die Region derzeit um die Reaktivierung einiger Linien ringe. „Gerade die Ilztalbahn ist hierbei ein Vorreiter. Eine Stadtumlandbahn für Passau mit Linien in alle Richtungen wäre ein großer Gewinn für unsere Heimat. Gerade der Freistaat Bayern sollte die Speerspitze für diese Verkehrswende sein. Und es liegt auch in der Zuständigkeit Bayerns, die Ilztalbahn wieder in den Regelverkehr zu überführen“, fordert Schuberl.

Der Bezirksparteitag findet an einem Samstag statt – also an einem der Verkehrstage der Ilztalbahn, die ja bekanntlich im Sommer an Wochenenden und Feiertagen zwischen Passau und Freyung fährt.

Schuberl an Söder und Scheuer: „Ich fände es ein wichtiges und richtiges Zeichen, wenn Sie bei der Anreise nach Freyung unsere attraktive Ilztalbahn benutzen würden und damit zeigen, dass es Alternativen zur Anfahrt mit dem Auto gibt.“ Schuberl wirbt für die Fahrt: „Es ist eine sehr komfortable, ruhige Fahrt durch eine äußerst idyllische Landschaft. Dies ist sehr zu empfehlen.“

Und auch mit Service spart der Grünen-MdL nicht: „Ich habe Ihnen einen Fahrplan beigelegt. Sie schaffen es rechtzeitig, in Freyung anzukommen. Vom Bahnhof bis zum Kurhaus ist es nur ein kurzer Fußweg.“

Mit dieser Fahrt, so Schuberl in Richtung Söder und Scheuer, könnten diese „ein Zeichen setzen und den Startschuss für einen Umbau der Mobilität in unserer Region“ geben.

Ob für Söder oder Scheuer tatsächlich eine Anreise mit der Ilztalbahn in Frage kommt, ist unklar. Eine entsprechende PNP-Anfrage an die jeweiligen Pressestellen blieb bis zum gestrigen Redaktionsschluss unbeantwortet. – F.: Archiv hoy

Quelle: Passauer Neue Presse vom 12.07.2019
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Mon, 15 Jul 2019 15:09:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/gruene_wandern_nach_boehmisch_roehren/ Grüne wandern nach Böhmisch-Röhren http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/gruene_wandern_nach_boehmisch_roehren/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/gruene_wandern_nach_boehmisch_roehren/ Zuletzt wanderten Grüne aus Südböhmen und der Region Freyung im Jahr 2004 zum "Gedenkstein... Zuletzt wanderten Grüne aus Südböhmen und der Region Freyung im Jahr 2004 zum "Gedenkstein für alle Opfer von Gewalt 1938-1989". Höchste Zeit, die südböhmischen Freunde taggenau 15 Jahre später wieder an diesem gemeinsamen politischen Ort zu treffen. Dank mehrerer Zeitzeugen, die durch ihre Familiengeschichte während der entspannten Wanderung sehr persönliche Erinnerungen widergeben konnten, wurde der Ausflug "im Vorrübergehen" historisch lehrreich. Die dramatischen Situationen um die Vertreibung zum Ende der faschistischen Diktatur, das Geschenk der langen Friedenszeit und das Zusammenwachsen Europas seitdem wurde hier immer wieder wesentlicher Teil der Gespräche. Großen Anteil daran – gerade bei der Friedhofsbesichtigung in Ceské Zleby/Böhmisch-Röhren – hatte das "grüne Urgestein aus Südböhmen" Egon Uhrmann. Nach einer Einkehr ging es mit der Bahn nach Nove Udoli bzw. zu Fuß nach Bischofsreut zurück. − hoy/F: Schoyerer

Quelle: Passauer Neue Presse vom 23.05.2019

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Thu, 23 May 2019 17:28:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/artenvielfalt_dank_weidewirtschaft_am_kapellenhof/ Artenvielfalt dank Weidewirtschaft am Kapellenhof http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/artenvielfalt_dank_weidewirtschaft_am_kapellenhof/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/artenvielfalt_dank_weidewirtschaft_am_kapellenhof/ Es ist schon erstaunlich, was eine extensiv bewirtschaftete Weide an Artenreichtum aufweisen kann.... Es ist schon erstaunlich, was eine extensiv bewirtschaftete Weide an Artenreichtum aufweisen kann. Davon konnten sich die zur Naturwanderung auf den Weideflächen am Kapellenhof in der Gemeinde Ringelai gekommenen Gäste mit eigenen Augen überzeugen.

Gerhard Falter von der Ökomodellregion Ilzer Land führte die Gruppe zusammen mit Karel Kleijn vom Bund Naturschutz und Eigentümerin Gisela Thuringer über die Weideflächen des Kapellenhofs, welcher 2008 von der Zeitschrift "Pegasus" mit dem Preis "Artenreichste Pferdeweide Deutschlands" ausgezeichnet wurde. Über 180 verschiedene Gräser, Kräuter und Blumen wurden von den Biologen auf den extensiven Weiden gefunden, die von Gisela Thuringer nach den Richtlinien des bayerischen Kulturlandschafts- und Vertragsnaturschutzprogrammes bewirtschaftet werden.

Die unglaubliche Vielfalt ist neben der extensiven Beweidung dem Verzicht auf frühe Mähtermine sowie zugekauften Dünger und chemische Spritzmittel zu verdanken. 20 Pferde leben auf dem rund 20 Hektar großen, idyllisch gelegenen früheren Milchviehbetrieb an den Hängen des Ohetals zwischen Ringelai und Perlesreut, den Gisela Thuringer seit vielen Jahren mit großem Engagement als Reiterhof bewirtschaftet. − pnp

Quelle: Passauer Neue Presse vom 12.04.2019

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Fri, 12 Apr 2019 17:42:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/bild_buehne_fuer_die_kultur/ Bild & Bühne für die Kultur http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/bild_buehne_fuer_die_kultur/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/bild_buehne_fuer_die_kultur/ Während die Handwerker vor der ehemaligen Kinoleinwand im alten Kino fleißig werkeln, um die Bühne... Während die Handwerker vor der ehemaligen Kinoleinwand im alten Kino fleißig werkeln, um die Bühne rechtzeitig für das erste Konzert fertig zu stellen, tut sich auch hinter den Kulissen einiges. Um die FreYbühne mit Leben zu erfüllen, wurde nun ein Verein gegründet. "Bild & Bühne e.V." wird sich um das Organisatorische kümmern, Künstlern mit Rat und Tat zur Seite stehen und einen Rundumservice anbieten. Hauptaktion des jungen Vereins um den Vorsitzenden Heinz Lang im Jahr 2019 wird es sein, die FreYbühne "aufzubauen" und zu etablieren.

Der Untertitel des neu gegründeten Vereins lautet "Galerie im Europahaus & FreYbühne im alten Kino" und weist darauf hin, dass sich "Bild & Bühne e.V." auch um die bildnerische Kunst kümmern wird – nämlich in der ebenfalls neuen Galerie im Dachgeschoss des Europahauses. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Veranstaltungen auf der FreYbühne zu organisieren, auf Wunsch auch zu managen und somit das alte Kino wieder mit Leben zu erfüllen.
Ein Vereinsziel ist zudem, die Kultur in Freyung zu fördern. Schauspieler, Kabarettisten, Musiker, Zauberer und Volkstheatergruppen finden damit im alten Kino eine neue Heimat

Karl Jell hat bei einem kurzen Probekonzert die Akustik gestestet und war begeistert. Auch er wird mit

Das Schöne am FreYbühne-Konzept in Verbindung mit dem Verein "Bild & Bühne" ist die "Vielfältigkeit der Möglichkeiten für aktive Leute", wie Heinz Lang als Vorsitzender betont. Vom "alles Selbermachen" bis zum "Rundumservicepaket" einschließlich Werbung werde alles angeboten. Akteure und Künstler, die die FreYbühne nutzen wollen, profitieren von einem regelrechten Baukastensystem. Kümmern sie sich Werbung, Bewirtung und Technik selbst, ist nur der Grundpreis für Heizung und Endreinigung in Höhe von 100 Euro fällig. Anfragen können an an freyung(at)email.de gerichtet werden.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 09.04.2019

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Tue, 09 Apr 2019 11:10:00 +0200
http://https://utopia.de/klimawandel-prognose-2050-142678/ Klima-Prognose 2050 - "Worst-Case-Szenario" : http://https://utopia.de/klimawandel-prognose-2050-142678/ http://https://utopia.de/klimawandel-prognose-2050-142678/ „Hohe Wahrscheinlichkeit, dass die menschliche Zivilisation endet“ Der Klimawandel wird das Leben... „Hohe Wahrscheinlichkeit, dass die menschliche Zivilisation endet“

Der Klimawandel wird das Leben auf der Erde massiv verändern, daran besteht kaum ein wissenschaftlicher Zweifel. Die Autoren eines neuen australischen Klima-Berichts aber glauben, das Ausmaß der Zerstörungen könnte aktuelle Vorhersagen übertreffen – und bereits in 30 Jahren das Ende der Menschheit einleiten.

„Existential climate-related security risk” (“Existentielle klimabedingte Sicherheitsrisiken“) heißt die Veröffentlichung des australischen Thinktanks „Breakthrough“. Dabei handelt es sich nicht um eine neue wissenschaftliche Studie, sondern um den Versuch, auf Basis vorhandener Studien mögliche Zukunftsszenarien aufzuzeigen.

weiterlesen auf Utopia.de

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Wed, 06 Feb 2019 14:22:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/landesvorsitzender_dankt_frg_gruenen-1/ Landesvorsitzender dankt FRG-Grünen http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/landesvorsitzender_dankt_frg_gruenen-1/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/landesvorsitzender_dankt_frg_gruenen-1/ Landesvorsitzender Eike Hallitzky besuchte die aktuelle Kreisversammlung der Grünen im Landkreis... Landesvorsitzender Eike Hallitzky besuchte die aktuelle Kreisversammlung der Grünen im Landkreis Freyung-Grafenau und bedankte sich für die überzeugende Arbeit des Kreisverbandes bei der Landtagswahl. "Auch wenn die Wahlergebnisse in den bayerischen ländlichen Regionen niedriger ausgefallen sind als in größeren Städten, konnte auch im Landkreis Freyung-Grafenau eine Verdoppelung der Stimmen erreicht werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem sei in jedem Kreisverband ein steter Mitgliederzuwachs zu verzeichnen – "das freut mich als Landesvorsitzenden natürlich sehr und bestätigt unsere politische Arbeit". Bei dem von vielen Organisationen getragenen Volksbegehren "Rettet die Bienen!" will man zusammen mit anderen Parteien, Verbänden und Bündnissen eine Million Unterschriften für den Erhalt der Artenvielfalt in Bayern erreichen. Kreisvorsitzende Antje Laux betonte, dass mit diesem Begehren "gute Chancen bestehen, die Abwärtsspirale einzubremsen und ein neues Naturschutzgesetz anzustoßen". In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass die bisher auf Freiwilligkeit erwünschte Mitarbeit nicht ausreiche, um die Situation der Biodiversität zu stabilisieren, geschweige denn diese zu verbessern. Laux: "Gerade im Landkreis FRG mit der eher kleinstrukturierten Land- und Waldwirtschaft müssen Artenschutz und bäuerliche Wirtschaft die Gewinner sein. Landwirte müssen fair bezahlt werden, damit sie sich überhaupt noch um die Natur kümmern können". Am regionalen Volksbegehren-Bündnis beteiligt sich Hans Madl-Deinhart als Vertreter der Grünen: „Ein ‚Winterwahlkampf‘ ist natürlich aufwendiger als in sommerlichen Zeiten – aber die vielfältige positive Rückkoppelung vieler Bürger ist ein äußerst positives Zeichen. Jetzt müssen noch möglichst viele volljährige Landkreisbürger bis 13. Februar die Eintragungsfrist in ihrer Gemeinde wahrnehmen – dann wird eine weitere Stufe zur Klimastabilisierung und Artenvielfalt genommen sein.“ − hoy

Quelle: Passauer Neue Presse vom 06.02.2019

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Tue, 05 Feb 2019 12:12:00 +0100
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/landauf_landab_wird_fuer_die_wahl_geplant/ Landauf, Landab wird für die Wahl geplant http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/landauf_landab_wird_fuer_die_wahl_geplant/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/landauf_landab_wird_fuer_die_wahl_geplant/ "Vorglühen" - aber eher im Sinne von offenen, fein geführten Diskussionen der Grünen... "Vorglühen" - aber eher im Sinne von offenen, fein geführten Diskussionen der Grünen Kreisverbandsmitglieder zu unseren Wahlkampf-Planungen. So macht lokale Politik Spass! Texte werden durchdacht, Termine "endorganisiert", Netzwerke aktiviert, Fakten nachgeprüft, Fotos gemacht, Aufgaben verantwortlich verteilt, viel gelacht. Fazit immer wieder: wir Grüne brauchen uns nicht verstecken, haben viel erreicht und sehr oft -manchmal auch leider- Recht gehabt in unseren Prognosen und Ansichten. Siehe Klimaentwicklung. Und was richtig spannend ist: es kommen ständig neue Interessenten für unsere politische Arbeit dazu. Es knistert allerorten. "Wir kriegen die Welt nicht besser gemeckert", so meint die grüne bayerische Spitzenkandidatin Katha Schulze. Richtig - wir bringen unseren Teil mit verantwortlich durchdachten Vorschlägen ein.

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Thu, 23 Aug 2018 13:18:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/borkenkaeferwellen_wissenschaftlich_erforscht-1/ Borkenkäferwellen wissenschaftlich erforscht http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/borkenkaeferwellen_wissenschaftlich_erforscht-1/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/borkenkaeferwellen_wissenschaftlich_erforscht-1/ MdL Steinberger zu Besuch bei Nationalparkchef Dr. Leibl FRG. Eine interessante Information für... MdL Steinberger zu Besuch bei Nationalparkchef Dr. Leibl



FRG. Eine interessante Information für MdL Rosi Steinberger (Grüne) war das aktuelle wissenschaftliche Untersuchungsergebnis, dass Borkenkäfer-Ausbruchswellen im Nationalpark jeweils intensivste Käferjahre in den weiter entfernten Wirtschaftswäldern vorausgingen. Auf ihrer „Sommertour 2016“ konnte sie in Begleitung von Kreisrat Hans Madl-Deinhart und Vorstandsmitglied Hermann Schoyerer ein informatives Gespräch mit Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl führen.
Dieser hob die sehr gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit seinen Fachkollegen im angrenzenden tschechischen Nationalpark hervor und die inzwischen hohe Akzeptanz in fast allen Nationalparkgemeinden auf Bayerischer Seite. Beide Nationalparke zusammen bieten in Mitteleuropa einmalige 25 000 Hektar Waldprozessfläche ohne menschliche Eingriffe.
Auch die Arbeit des „Pro Nationalparkvereins“ mit etwa 50 000 betreuten Parkbesuchern pro Jahr und die für auswärtige Touristen wichtigen ÖPNV-Verkehrsmöglichkeiten der Bahnen, dem Igelbus-System sowie GUTi-Ticketangebot wurden positiv gewürdigt. Denn: „Zwischen Maisfeldern und Autobahnen kann sich keiner erholen“, so hier die übereinstimmende Meinung der Gesprächsrunde.
Kritisch zu sehen seien die Auswirkungen der menschgemachten Klimaveränderung, die sich zum Beispiel in deutlich mageren Quellschüttungen, früherer Schneeschmelze sowie stärkerer Verdunstung durch Bäume auswirken. Hochmontane bis alpine Arten, wie zum Beispiel die im Nationalpark vorkommende Ringdrossel, wären die Verlierer dieser Klimaerwärmung.
Deutlich negativ beurteilte Leibl das verstärkte Auftreten von E-Bikes abseits der ausgeschilderten 210 Kilometer Radwege.
Auf Nachfrage von Steinberger nach weiteren Nationalparkgebieten in Bayern stellte er vor allem die hohe Verantwortung Bayerns für Rotbuchenbestände heraus.
Leibl kündigte abschließend Überlegungen für Mehrtageswanderungen durch die beiden Nationalparke Sumava und Bayerischer Wald an, die ohne gastronomische „Bettenoasen“ entwickelt werden sollen.hoy 

Quelle

Ausgabe
PNP (Freyung/Waldkirchen) - Nr. 198
Datum
Samstag, den 27. August 2016
Seite
18

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Sat, 27 Aug 2016 13:42:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/milchmengen_muessen_dringend_runter-1/ Milchmengen müssen dringend runter http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/milchmengen_muessen_dringend_runter-1/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/milchmengen_muessen_dringend_runter-1/ Grüne beschäftigen sich mit Landwirtschaft im Bayerischen Wald Milchpreis ist absurd billig und... Grüne beschäftigen sich mit Landwirtschaft im Bayerischen Wald

Milchpreis ist absurd billig und eine hausgemachte Katastrophe

Freyung

In ihrer jüngsten Kreisversammlung diskutierten die Landkreisgrünen über die Landwirtschaft der Zukunft. Eingeladen hatten sie dazu Frau Heidi Wilhelm als Vertreterin des BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter) aus Grainet und Bio-Milchlandwirt Anton Raidl aus Böhmzwiesel. Kreisvorsitzender Hans Madl-Deinhart konnte auch seinen Kollegen Christian Heilmann aus dem grünen Nachbarverband Deggendorf begrüßen und betonte einleitend: „die Landbewirtschaftung mit unserem hohen Grünlandanteil und kleinstrukturierten Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Region. Auch wenn die Wirtschaftskraft dieses Erwerbszweiges im Verhältnis zu anderen Branchen überschaubar bleibe gebe es noch viele Faktoren, wie z.B. der Kulturlandschafterhalt oder der Naturerholungswert, die hier eine große Rolle spielen.“

Biobauer Anton Raidl stellte rückblickend fest, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel verändert hat. Die Landwirte waren laufend gezwungen, intensiver zu wirtschaften und immer mehr Menge zu erzeugen um über die Runden zu kommen. Raidl: „Viele, sehr viele Betriebe sind bereits von der Bildfläche verschwunden und ein Ende ist nicht absehbar, wenn es keine Wende auf dem Agrarsektor geben wird.“

Landwirtin Heidi Wilhelm, die im 1998 gegründeten BDM aktiv ist, beleuchtet die Situation auf dem Milchsektor, wo es auch schon seit mehreren Jahrzehnten ein Preis- und Mengenproblem gebe. „Durch die Kontingentierung konnten zwar die Auswirkungen auf den Milchpreis in Grenzen gehalten werden, jedoch sind die Ursachen der Überproduktion auch nicht beseitigt worden“, so Wilhelm. Viele Akteure seien im Spiel, wie Welthandel, Europa- und Bundespolitik, Großhandelsketten, Bauernverband und Großmolkereien, die kleinen Milchbetriebe haben dabei wenig Spielraum. Wilhelm weiter: „Auf Freiwilligkeit der Mengenreduzierung zu setzen – da können wir warten bis wir schwarz werden“.

 

Die Ernährungsfrage ist eine Verteilungs-, keine Produktionsfrage

In der anschließenden Diskussion ging es dann um Maßnahmen, wie die Zukunft speziell auf dem Milchsektor verbessert werden könnte. Kreisrätin Antje Laux: „Eine Milliarde Menschen sind übergewichtig – und 800 Millionen leiden Hunger, da stimmt doch was nicht!“ und brachte die von Bundesagrarminister Schmidt angekündigte Unterstützung der Milchbauern ins Spiel. Einhellig war allen klar, dass dies nur eine weitere Verzögerung bedeuten werde und keinesfalls eine nachhaltige Verbesserung der aktuellen Lage. Die Beihilfen sind mit einer Mengenreduzierung, extensiveren Produktion und dem Tierwohl zu koppeln. Die Anzahl der Tiere müsse auch an die Fläche gebunden sein um so den Einsatz von Futtermittel aus Übersee zu reduzieren und das Gülle- und Nitratproblem unserer Böden und Gewässer zu entschärfen.

„Die aktuelle Milchkrise wird nur besser, wenn die Mengen runter gehen“ so Biomilchbauer Anton Raidl. Er bewirtschaftet seinen Betrieb schon seit 30 Jahren nach biologischen Richtlinien und kann die produzierte Milch derzeit zu einem deutlich höheren Preis vermarkten. Natürlich sei die Umrüstung nicht einfach gewesen, die Tiere brauchen mehr Platz im Stall, eine natürliche  Weide oder genügend Auslauf. Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen und auch die Milchleistung ist deutlich niedriger, dafür ist auf Grund des Tierwohls die  Lebensdauer höher. Bei den konventionellen Betrieben ist der Leistungsdruck bei Milchvieh großer, deshalb ist die durchschnittliche Lebensdauer der Milchkühe niedriger.

Es ist allerhöchste Zeit eine ehrliche Agrarwende anzugehen, denn neben den wehrlosen Tieren sind es auch die bayerischen Landwirte selbst, die durch eine weltweit agierende Mengenpolitik „von oben“ das schwächste Glied in der Wirtschaftskette sind. Madl-Deinhart abschließend: „Dazu müssten endlich alle Verbände mit den Parteien an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen – die letzten 15 Jahre haben über 60.000 Milchbauern aufgegeben, dass muss jetzt ein Ende haben!“ (hoy)

Quelle: Passauer Neue Presse vom 06.07.2016

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Tue, 05 Jul 2016 13:55:00 +0200
http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/gemeinsam_gegen_atomare_endlager/ Gemeinsam gegen atomare Endlager http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/gemeinsam_gegen_atomare_endlager/ http://www.gruene-frg.de/neuigkeiten/volltext-neuigkeiten-tt-news-plugin/article/gemeinsam_gegen_atomare_endlager/ Böhmische, ostbayer. und oberösterreichische Atomkraftgegner informieren sich Passau/Chlum. Natur... Quelle: Passauer Neue Presse vom 16.04.2016

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Sat, 16 Apr 2016 14:23:00 +0200