Beim Besuch der Heinz-Theuerjahr-Schule: Franz Hackl (v.l.), Martina Kirchpfening, Hans Madl-Deinhart, Jörg Schäfer, Astrid Gelaudemans, Toni Schuberl, Ursula Sowa, Alfons Schinabeck und Lukas Laux . −F.: privat


Grünen-MdLs Ursula Sowa und Toni Schuberl besuchen Heinz-Theuerjahr-Schule in Neuschönau

Neuschönau. Die Grünen-Landtagsabgeordneten Ursula Sowa und Toni Schuberl statteten der Heinz-Theuerjahr-Schule einen Besuch ab. Sowa, die im Rahmen ihrer bayernweiten Schulbau-Tour in die Nationalparkgemeinde kam, zeigte sich sichtlich beeindruckt. „Die Schulfamilie lebt den Gedanken von Naturschutz, Bewegung und Sensibilität auch im Schulalltag“, so die baupolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion.
Ein gutes Beispiel hierfür sei die gemeinsame Aufarbeitung und Weiternutzung von altem Schulmobiliar. „Das ist nachhaltiges und ökologisches Denken und Lernen.“
Auch den Einsatz von Holz bei der Sanierung des Schulgebäudes heben Sowa und Schuberl positiv hervor, ebenso die Gestaltung des Außenbereichs und die gelungene Einbettung in die hügelige Landschaft. „Das Bauen mit Holz ist zukunftsweisend“, betont Schuberl. Damit werde eine regionale Ressource genutzt und gleichzeitig Kohlendioxid gespeichert. Holzbau müsse Standard bei öffentlichen Neubauten werden. Hier weiß Schuberl Bürgermeister Alfons Schinabeck auf seiner Seite, dessen Gemeinde sich als „Holzgemeinde“ bezeichnet und bei mehreren Bauprojekten besonders viel Holz verwendet.
Der Verein Zeitwende präsentierte den derzeit entstehenden Permakulturgarten direkt neben der Schule. Hier können Schüler Grundprinzipien eines nachhaltigen Lebens erfahren und selber die Früchte der Natur ernten. Auch die künstlerische Verwurzelung der Schule freut Schuberl. Gerade der Bayerische Wald habe bedeutende Künstlerinnen und Künstler angezogen, sagte er mit Verweis auf den namensgebenden Maler und Bildhauer Heinz Theuerjahr. Die Bedeutung von Kunst und Kultur sollte schon in der Grundschule vermittelt werden. Die Neuschönauer Schule sei hier ein besonders positiv hervorzuhebendes Beispiel. „Ich bin gespannt, welche Künstlerinnen und Künstler aus dieser Schule noch erwachsen werden,“ freut sich Schuberl.
Die Schule, die ursprünglich aus den 1960er Jahren stammt und von 2013 bis 2015 für 3,4 Millionen Euro generalüberholt wurde, konnte ihre Luftigkeit sowie die großen Räume erhalten. Bei dem Termin, bei dem auch die Rektorin Bettina Schopf, der ehemalige Rektor Franz Hackl, Bürgermeister Schinabeck sowie die Vorsitzende des Vereins Zeitwende, Martina Kirchpfening, und mehrere Mitglieder des Vereins dabei waren, wurde auch über den Offenen Ganztag an der Schule gesprochen. Dass das Mittagessen frisch vor Ort zubereitet wird, freut sowohl die Rektorin als auch Sowa besonders.  − eb

Quelle: Passauer Neue Presse vom 03.08.2020

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