Ortsverband Sonnenwald-Dreiburgenland

im Kreisverband Freyung-Grafenau

Vor Ort im OV Sonnenwald-Dreiburgenland

  

Termine & Aktuelles

13.01.2026: OV Sonnenwald-Dreiburgenland - Wärmepumpe im Altbau und in Bestandsgebäuden - es gibt für jedes Haus eine gute Lösung

Gerne laden wir euch am 13.01.2026 um 19:00 Uhr ins Gasthaus zur Post in Thurmansbang zum Informationsabend mit Fachvorträgen der Experten Tobias Doblinger von C.A.R.M.E.N. e. V. und Helmut Maier von Haustechnik Maier ein – praxisnah, verständlich und offen für Fragen.

Dienstag, 13.01.2026
19:00 Uhr
Gasthaus zur Post
(Kirchstraße 6, 94169 Thurmansbang)

15.01.2026: OV Sonnenwald-Dreiburgenland - Themenstammtisch zum Thema "Wasserkraft"

Zum Thema "Wasserkraft" wollen wir uns zum Thema "Neues Wasserkraftwerk an der Dießensteiner Mühle - in dem Naturschutzgebiet Ilz" unterhalten und informieren, sowie zum Thema "Pumpspeicherkraftwerk Riedl" und vielleicht auch gleich ein wenig über die Wasserkraftwerke an kleinen Flüssen, sowie an Donau und Inn erfahren. Dazu haben wir Mitglieder dabei, die sich intensiv mit dem Thema befasst haben, wie auch Dipl.Ing. Sabine Neuwerth aus Neuschönau, die im Bereich Wasserkraftwerke sowohl im naturschutzfachlichen Projektmanagement, als auch als Projektleiterin Umwelt tätig war und ist. 

Donnerstag, 15.01.2026
19:00 Uhr
Gasthaus Habereder 
(Marktplatz 12, 94104 Tittling)

27.01.2026: OV Sonnenwald-Dreiburgenland - Ihre Photovoltaikanlage wird 20? Weiterbetrieb nach dem Vertrag!

27.01. Hanse Vollath Haus, Zenting: Vortrag PV-Ü20 und Speichertechnologien (Gemeinsam mit der Gemeinde Zenting) 
Vortragende: C.A.R.M.E.N. e.V., (Centrale Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk), Fenecon

Gerne laden wir euch zu einem Informationsabend rund um das Thema Ihre Photovoltaikanlage wird 20? Weiterbetrieb nach dem Vertrag!" ein. Erfahrt, welche Möglichkeiten es für den Weiterbetrieb eurer Anlage gibt – mit praxisnahen Vorträgen von C.A.R.M.E.N. e. V. und FENECON. Unsere Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gemeinde Zenting, der CSU und den Freien Wählern statt. 

Dienstag, 27.01.2026
19:00 Uhr
Vollath-Hanse-Haus
 (Linaweg 1, 94579 Zenting)

15.02.2026: OV Sonnenwald-Dreiburgenland - Stammtisch

Gerne laden wir euch zu unserem monatlichen Stammtisch ein: am Sonntag, den 15.02.2026 um 19:00 Uhr im Gasthaus Klessinger. Dort habt ihr die Möglichkeit, in gemütlicher Runde mehr über unseren Ortsverband zu erfahren und euch zu grünen Themen auszutauschen.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und einen regen Austausch!

Sonntag, 15.02.2026
19:00 Uhr
Gasthaus Klessinger 
(Hauptstr. 31, 94163 Saldenburg)

15.03.2026: OV Sonnenwald-Dreiburgenland - Stammtisch

Gerne laden wir euch zu unserem monatlichen Stammtisch ein: am Sonntag, den 15.02.2026 um 19:00 Uhr im Gasthaus Klessinger. Dort habt ihr die Möglichkeit, in gemütlicher Runde mehr über unseren Ortsverband zu erfahren und euch zu grünen Themen auszutauschen.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und einen regen Austausch!

Sonntag, 15.03.2026
19:00 Uhr
Landgasthof Schmalhofer 
(Dorfstraße 9, 94104 Tittling)

Stellungnahme zum geplanten Bauvorhaben des Wasserkraftwerks Dießensteiner Mühle

Der geplante Neubau des Wasserkraftwerks an der Dießensteiner Mühle an der Ilz steht in einem fundamentalen Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach lokaler regenerativer Energieerzeugung und der zwingenden Bewahrung eines einzigartigen und besonders schützenswerten Naturerbe. Die vorliegende Abwägung der Fakten zeigt, dass der Eingriff in die Ökologie und den Wasserhaushalt der Ilz in keiner Weise durch den marginalen energiewirtschaftlichen Nutzen zu rechtfertigen ist.

1. Unverhältnismäßiger Eingriff in den Wasserhaushalt

1. Unverhältnismäßiger Eingriff in den Wasserhaushalt

Der geplante Bau würde den Wasserhaushalt der Ilz massiv und nachhaltig stören:

  • Drastische Entnahme: Die Entnahme von 65 % bis zu 90 % der Wasserführung der Ilz ist ökologisch ruinös. Die verbleibende Mindestmenge von 800l/s verwandelt den Fluss über eine weite Strecke in ein ökologisch funktionsloses Rinnsal.
  • Verlängerung der Restwasserstrecke: Die geplante Verdreifachung der Restwasserstrecke multipliziert den Schaden. Der wasserarme und stark beeinträchtigte Abschnitt wird dadurch nicht nur noch ärmer, sondern auch deutlich länger.
  • Klimatische Verschärfung: Angesichts generell abnehmender Niederschlagsprognosen in Folge des Klimawandels wird die Restwassermenge zukünftig noch kritischer. Niedrigwasserereignisse werden häufiger und länger, was die ökologische Belastung erhöht und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks weiter mindert.
Freifließende Ilz vs. Restwasserlauf

Freifließende Ilz vs. Restwasserlauf

2. Verletzung des Schutzstatus und Gefahr für geschützte Arten

2. Verletzung des Schutzstatus und Gefahr für geschützte Arten

Das betroffene Gebiet ist kein gewöhnlicher Naturraum, sondern genießt den höchsten europäischen Schutzstatus und ist ein nationales Naturerbe.

  • Naturschutzgebiet Obere Ilz und FFH-Gebiet: Das Gebiet ist sowohl mit dem höchsten Schutzstatus Deutschlands als Naturschutzgebiet Obere Ilz, als auch mit dem höchsten europäischen Schutzstatus als Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet ausgewiesen. FFH-Gebiete sind Teile des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 und dienen der Bewahrung seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensräume.
  • Hohe Schutzwürdigkeit der Ilz: Die Ilz ist zu Recht als einer der letzten naturnahen, freifließenden Flüsse Deutschlands ausgezeichnet worden (u. a. als "Fluss des Jahres"). Solche Naturschätze sind extrem selten und müssen unversehrt erhalten bleiben.
  • Notwendigkeit der Verträglichkeitsprüfung: Eingriffe in Schutzgebiete nationaler und europäischer Ordnung sind nur unter strengsten Auflagen und bei Nachweis einer übergeordneten öffentlichen Notwendigkeit zulässig, die den Naturschutzwert überwiegt. Eine reine wirtschaftliche Betätigung oder ein marginaler Energiegewinn kann diesen Maßstab kaum erfüllen. 
  • Betroffene Rote-Liste-Arten: Die Lebensräume zahlreicher bedrohter Arten, darunter der Huchen, die streng geschützte Flussperlmuschel, die Steife Segge, das Bachneunauge und der Schwarzstorch, können direkt betroffen sein. Es ist zwingend erforderlich, eine umfassende Verträglichkeitsprüfung und ein Gutachten zu erstellen, das die Auswirkungen auf diese Roten-Liste-Arten und das Naturschutzgebiet transparent darlegt.
3. Fragwürdiger Energiewirtschaftlicher Nutzen und Subventionseffizienz

3. Fragwürdiger Energiewirtschaftlicher Nutzen und Subventionseffizienz

Der energiewirtschaftliche Nutzen dieses Projekts steht in keinem Verhältnis zum angerichteten ökologischen Schaden

  • Marginaler Beitrag zur Versorgung: Die anvisierte Stromproduktion für etwa 600 Haushalte ist im Kontext der bayerischen Energieversorgung marginal. Bei einer Gesamtproduktion von ca. 60TWh in Bayern ist der Beitrag der Dießensteiner Mühle verschwindend gering. Dieser marginale Ertrag steht in einem völlig inakzeptablen Missverhältnis zur angedrohten ökologischen Zerstörung eines FFH-Flusses.
  • Fehlendes Grundlast-Argument: Die Behauptung einer relevanten Grundlastfähigkeit ist bei Kleinstkraftwerken dieser Größenordnung nicht nachvollziehbar. Die kumulierte Produktion aller kleinen Wasserkraftwerke (bis 100kW) beträgt in Bayern zusammen nur etwa 0,5 % der Gesamtproduktion – ein geringer Ertrag für fast 3500 individuelle Eingriffe in sensible Ökosysteme mit hohen ökologischen Schäden und finanziellen Kosten (Fischtreppen etc.).
  • Ineffizienter Einsatz staatlicher Förderung: Es ist klar zu hinterfragen, ob die (durch das EEG oder andere Mechanismen) garantierte staatliche Förderung hier sinnvoll eingesetzt wird oder ob der Erhalt der Ilz als intakter Fluss nicht der größere volkswirtschaftliche Nutzen ist.
  • Alternative Energiequellen als sinnvollerer Ersatz
    • Photovoltaik (PV): Die Leistung des geplanten Kleinstkraftwerks könnte durch PV-Anlagen auf geeigneten Dächern oder Konversionsflächen erbracht werden. Für die angenommene Leistung von 2MWh pro Jahr wird eine Fläche benötigt, die ökologisch neutral oder sogar verbessernd (z. B. auf versiegelten Flächen) eingesetzt werden kann, ohne einen Fluss zu opfern.
      Zum Vergleich: Um die angenommene Leistung für 600 Haushalte zu erzeugen, die im Durchschnitt 2GWh pro Jahr beträgt, wäre eine Fläche von etwa 2 Hektar PV-Anlage erforderlich. Diese Fläche ist auf den Dächern der umliegenden Ortschaften leicht zu finden, aber auch Nutzung von ökologisch minderwertigen Flächen oder AgriPV (Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen zum Anbau und PV-Gewinn mit positiven Effekten wie Schutz vor Dürre und Erosion) und bieten hier schnell und einfach Alternativoptionen.
    • Windkraft: Ein modernes Windrad (z. B. 4 MW Nennleistung) produziert pro Jahr typischerweise über 8.000MWh und damit ein Vielfaches der Dießensteiner Mühle. An geeigneten Standorten ist der ökologische Flächenverbrauch pro produzierter Kilowattstunde deutlich geringer und somit die ökologische Bilanz weitaus positiver. 
    • Energiespeicher: Moderne Speicher benötigen wenig Raum und können mit wenig finanziellem Aufwand und geringem Eingriff in die Natur einen flexibleren Beitrag zum Energiemix Bayerns liefern und dabei noch stabiler Schwankungen und Grundlastanforderungen übernehmen.
  • Alternative Energiequellen Wasserkraft (bereits in Umsetzung)
    • Neubau des Pumpspeicherkraftwerk Riedl: mit einer Leistung von 300MW und einer Speicherkapazität von 3,5GWh ist bereits ein Wasserkraftwerk in Niederbayern im Entstehen, das fast tausend Mal mehr Strom produziert als ein Neubau in Dießenstein.
    • Modernisierung bestehender Wasserkraftwerke wie z.B. des Wasserkraftwerk Passau-Ingling. Hier werden in den nächsten Jahren neue Turbinen installiert, was zu einer Steigerung der Energieproduktion auf fast 100MW Leistung führt (ein Vielfaches eines kleinen Wasserkraftwerkes an der Ilz). Die Versorungskapazität liegt bei fast 150.000 Haushalten und die geplante Effizenzsteigerung ermöglicht eine zusätzliche Versorgung von über 7.000 Haushalten – ganz ohne zusätzliche ökologische Schäden.
4. Freizeitwert und bauliche Schäde

4. Freizeitwert und bauliche Schäde

Der Neubau schädigt zudem den hohen Freizeit- und Erholungswert der Region:

  • Beeinträchtigung des Naherholungsgebiets: Die baulichen Maßnahmen, insbesondere die Verlegung eines über 2m dicken Rohres, würden zu einer längeren Sperrung von Wegen führen, die das Naherholungsgebiet kreuzen. Dies führt über einen längeren Zeitraum zu einer erheblichen Einschränkung für den hier sehr ausgeprägten Tourismus, da sich genau hier eine der wenigen Fußgängerbrücken über die Ilz befindet.
  • Drainagewirkung: Die Einbringung eines großen Rohres in den Boden birgt die Gefahr einer drainierenden Wirkung auf angrenzende Feuchtgebiete, wodurch weitere wertvolle Biotope geschädigt würden.
Zusammenfassung

Zusammenfassung

Der Um- bzw. Neubau des Wasserkraftwerks Dießensteiner Mühle ist angesichts des marginalen energiewirtschaftlichen Beitrags und der unwiderruflichen Zerstörung eines nationalen Naturerbes (FFH-Gebiet, Fluss des Jahres) abzulehnen.
Die staatliche Politik sollte sich darauf konzentrieren, die Energiewende durch PV-Anlagen, Speicher und Windkraft an ökologisch unbedenklichen Standorten voranzutreiben, anstatt die letzten freifließenden Flüsse Bayerns für einen symbolischen Energiegewinn zu opfern.

Mit Grüner Energie in die Zukunft

E-Mobilität im Alltag – Vortragsreihe bei den Grünen

03.03.25 – von Madl-Deinhart, Schoyerer –

Zenting/Waldkirchen Zum Thema„Elektromobilität im Alltag“ luden die beiden Ortsverbände der Grünen, „Sonnenwald/ Dreiburgenland“ und „Waldkirchen“ in Kooperation mit dem Kreisverband zu zwei Veranstaltungen nach Zenting und Waldkirchen ein.

Ulrich Matschke vom Ortsverband Sonnenwald/Dreiburgenland leitete die Veranstaltung im Kamm-Bräu in Zenting mit den Worten ein: „Es gibt immer noch viele Vorurteile gegenüber den ‚E-Autos‘ – deshalb möchten wir hier auf Augenhöhe eine faktenreiche Information von Profis anbieten und Licht in diese Diskussion bringen“.
Parallel konnten die Gäste auf dem Parkplatz vor dem Gasthaus mehrere Neu- und Gebrauchtwagen besichtigen. Ein KFZ-Händler führte mit einem Messgerät Batteriechecks durch und an einem Hyundai-IONIQ 5 war ein Elektrokocher angeschlossen, um Punsch zu kochen.

-Foto: Grüne

 

Mit Manuel Dehmel und Oliver Kleebach von der Fa. VIOCON aus Grafenau habe man Referenten in unmittelbarer Nähe für einen Fachvortrag gefunden. Die Firma VIOCON beschäftigt sich mit Ladelösungen an öffentlichen Stellen und auch für Firmen-Fuhrparks.

 

2.500km E-Auto Urlaubsfahrt durch sieben Länder

Manuel Dehmel, der Geschäftsführer der Fa. VIOCON räumte in seiner Präsentation mit dem Vorurteil auf, man könne nicht mit einem Elektroauto in den Urlaub fahren. Seine Reise ging nach Monaco und wieder zurück, durch sieben Länder, 2.500 Kilometer mit 11mal Nachladen ohne wesentliche Probleme. Die Reichweitendiskussion ist noch immer sehr wichtig, wobei es hier in den letzten Jahren viele Fortschritte gegeben hat und inzwischen Reichweiten von 300 bis 500 Kilometer keine Seltenheit mehr sind. Eine Auswertung zeigt, dass jedes Auto in Deutschland im Durchschnitt nur 40 Kilometer am Tag fährt und 23 Stunden ungenutzt rumsteht. Das Ladesäulennetz ist in ganz Europa inzwischen so dicht, dass es nur selten zu Wartezeiten kommen kann und auch die Ladezeiten haben sich erheblich verkürzt. So kann mit einer Pause von 20 bis 30 Minuten schon eine Nachladung auf 80 Prozent erreicht werden. Während des Ladevorgangs können viele andere Dinge erledigt werden.

In unserer ländlichen Gegend mit überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser mit Garagen und Stromanschluss für Ladeboxen ist das Laden zu Hause am einfachsten, sinnvollsten und auch kostengünstigsten. Ein Preisvergleich zeigt, dass die Ladung zu Hause mit etwa sechs Euro auf 100 Kilometer wesentlich billiger ist als das Tanken eines Diesel- oder Benzinautos wo im Moment mit noch 10 bis 12 Euro/100 Kilometer gerechnet werden muss. Kann das Auto vom eigenen Photovoltaikdach geladen werden ist das dann nochmal erheblich günstiger. Ist man unterwegs auf Ladestationen angewiesen liegt man gleichauf mit den Verbrenner-Autos.

 

Rohstoffverbrauch bei E-Autos deutlich günstiger als bei Verbrennern

Rechnet man den Verbrauch auf die Lebensdauer eines Autos hoch, so verbraucht eine E-Auto nach 225.000 Kilometer etwa 4,6 Tonnen Rohstoffe (beim momentanen Strommix) ein Benzin- oder Dieselfahrzeug liegt bei 15 bis 17 Tonnen Diesel od. Benzin. Auch die Lebensdauer von Elektrofahrzeugen, einschließlich Akku, kann mit Verbrennerfahrzeugen allemal mithalten und liegt bei Lithium-Ionenakkus bei 450.000 Kilometer. Bei der nächsten Batteriegeneration mit Lithium-Eisenphosphatakkus rechnet man mit 900.000 Kilometer bis zum Lebensende.

 

E-Fuels haben schlechte Effizienz

Oliver Kleebach, Maschinenbauingenieur der Fa. VIOCON, stellte die Energieeffizienz des Elektromotors heraus, so habe dieser einen Wirkungsgrad von 80 bis 90 Prozent im Gegensatz zu Verbrennerfahrzeugen mit 35 Prozent. Sollte jemand auf grünen Wasserstoff setzen, so ist auch hier mit einer Brennstoffzelle mehr als der doppelte Verbrauch notwendig. Bei den sogenannten „grünen Treibstoffen“ E-Fuel´s liegt die Effizienz noch schlechter als bei Diesel od. Benzin, von den Kosten ist ein Vielfaches notwendig.

 

E-Autoflotte kein Problem für das deutsche Stromnetz

Immer wieder ist auch das Argument zu hören, dass das Stromangebot in Deutschland nicht ausreichen würde, aber auch das stimmt nicht. Im Jahr 2024 war die Stromproduktion um ein Viertel höher als der Verbrauch und selbst wenn es in Deutschland 46 Millionen E-Autos gäbe, würde das einen Stromverbrauch von 16 Prozent bedeuten. Im Moment gibt es nur etwa 4,3 Millionen Elektrofahrzeuge (incl. Hybridautos), das sind nur drei Prozent der Autoflotte.
Der Preis von E-Autos wird auch oft als Grund genannt für die Zurückhaltung und auch hier gibt es große Fortschritte in den letzten Jahren. Im Segment zwischen 16.000 und 60.000, - Euro stehen aktuell allein 72 Modelle zur Verfügung. Erhebliche Kostenvorteile ergeben sich im Laufe der Nutzungsdauer, sowohl bei den Kundendienstkosten als auch bei den Kosten für die Antriebsenergie.

In der anschließenden Diskussion gab es noch Fragen zur Zukunft von Hybridautos die ja in Deutschland bisher doppelt so häufig gekauft wurden als reine Stromer. Nach Einschätzung beider Referenten wird die Nachfrage nach Hybridtechnik in Zukunft stark nachlassen. Der Preis und die Effizienz mit zwei verschiedenen Motoren werden nicht konkurrenzfähig sein. In der Vergangenheit spielten hier Steuervorteile eine Rolle und deswegen wurden besonders für Firmenfahrzeuge derartige Hybridautos nachgefragt.
Die Zukunft, so waren sich am Ende alle einig, wird elektrisch sein.

Vor Ort in Sonnenwald-Dreiburgenland...

Stammtisch jeden 15. des Monats in wechselnden Ortschaften (siehe Termine)

 

SprecherInnen:
Hanna Zintel (hanna.zintel@remove-this.gruene-frg.de)
Kathrin Behringer (Kathrin.behringer@remove-this.gruene-frg.de)

Schriftführerin: Esther Demont (esther.demont@remove-this.gruene-frg.de)

BeisitzerInnen:
Anna-Maria Behringer-Hemmel
Martina Thurnreiter
Roula Yassin
Tobias Knoll
Ulrich Matschke

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