Ortsverband Sonnenwald-Dreiburgenland

im Kreisverband Freyung-Grafenau

Vor Ort im OV Sonnenwald-Dreiburgenland

  

Termine & Aktuelles

15.03.2026: OV Sonnenwald-Dreiburgenland - Stammtisch

Gerne laden wir euch zu unserem monatlichen Stammtisch ein: am Sonntag, den 15.02.2026 um 19:00 Uhr im Gasthaus Klessinger. Dort habt ihr die Möglichkeit, in gemütlicher Runde mehr über unseren Ortsverband zu erfahren und euch zu grünen Themen auszutauschen.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und einen regen Austausch!

Sonntag, 15.03.2026
19:00 Uhr
Gasthaus Klessinger 
(Hauptstraße 31, 94163 Saldenburg/Hundsruck)

Stellungnahme zum geplanten Bauvorhaben des Wasserkraftwerks Dießensteiner Mühle

Der geplante Neubau des Wasserkraftwerks an der Dießensteiner Mühle an der Ilz steht in einem fundamentalen Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach lokaler regenerativer Energieerzeugung und der zwingenden Bewahrung eines einzigartigen und besonders schützenswerten Naturerbe. Die vorliegende Abwägung der Fakten zeigt, dass der Eingriff in die Ökologie und den Wasserhaushalt der Ilz in keiner Weise durch den marginalen energiewirtschaftlichen Nutzen zu rechtfertigen ist.

1. Unverhältnismäßiger Eingriff in den Wasserhaushalt

1. Unverhältnismäßiger Eingriff in den Wasserhaushalt

Der geplante Bau würde den Wasserhaushalt der Ilz massiv und nachhaltig stören:

  • Drastische Entnahme: Die Entnahme von 65 % bis zu 90 % der Wasserführung der Ilz ist ökologisch ruinös. Die verbleibende Mindestmenge von 800l/s verwandelt den Fluss über eine weite Strecke in ein ökologisch funktionsloses Rinnsal.
  • Verlängerung der Restwasserstrecke: Die geplante Verdreifachung der Restwasserstrecke multipliziert den Schaden. Der wasserarme und stark beeinträchtigte Abschnitt wird dadurch nicht nur noch ärmer, sondern auch deutlich länger.
  • Klimatische Verschärfung: Angesichts generell abnehmender Niederschlagsprognosen in Folge des Klimawandels wird die Restwassermenge zukünftig noch kritischer. Niedrigwasserereignisse werden häufiger und länger, was die ökologische Belastung erhöht und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks weiter mindert.
Freifließende Ilz vs. Restwasserlauf

Freifließende Ilz vs. Restwasserlauf

2. Verletzung des Schutzstatus und Gefahr für geschützte Arten

2. Verletzung des Schutzstatus und Gefahr für geschützte Arten

Das betroffene Gebiet ist kein gewöhnlicher Naturraum, sondern genießt den höchsten europäischen Schutzstatus und ist ein nationales Naturerbe.

  • Naturschutzgebiet Obere Ilz und FFH-Gebiet: Das Gebiet ist sowohl mit dem höchsten Schutzstatus Deutschlands als Naturschutzgebiet Obere Ilz, als auch mit dem höchsten europäischen Schutzstatus als Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet ausgewiesen. FFH-Gebiete sind Teile des europaweiten Schutzgebietssystems Natura 2000 und dienen der Bewahrung seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensräume.
  • Hohe Schutzwürdigkeit der Ilz: Die Ilz ist zu Recht als einer der letzten naturnahen, freifließenden Flüsse Deutschlands ausgezeichnet worden (u. a. als "Fluss des Jahres"). Solche Naturschätze sind extrem selten und müssen unversehrt erhalten bleiben.
  • Notwendigkeit der Verträglichkeitsprüfung: Eingriffe in Schutzgebiete nationaler und europäischer Ordnung sind nur unter strengsten Auflagen und bei Nachweis einer übergeordneten öffentlichen Notwendigkeit zulässig, die den Naturschutzwert überwiegt. Eine reine wirtschaftliche Betätigung oder ein marginaler Energiegewinn kann diesen Maßstab kaum erfüllen. 
  • Betroffene Rote-Liste-Arten: Die Lebensräume zahlreicher bedrohter Arten, darunter der Huchen, die streng geschützte Flussperlmuschel, die Steife Segge, das Bachneunauge und der Schwarzstorch, können direkt betroffen sein. Es ist zwingend erforderlich, eine umfassende Verträglichkeitsprüfung und ein Gutachten zu erstellen, das die Auswirkungen auf diese Roten-Liste-Arten und das Naturschutzgebiet transparent darlegt.
3. Fragwürdiger Energiewirtschaftlicher Nutzen und Subventionseffizienz

3. Fragwürdiger Energiewirtschaftlicher Nutzen und Subventionseffizienz

Der energiewirtschaftliche Nutzen dieses Projekts steht in keinem Verhältnis zum angerichteten ökologischen Schaden

  • Marginaler Beitrag zur Versorgung: Die anvisierte Stromproduktion für etwa 600 Haushalte ist im Kontext der bayerischen Energieversorgung marginal. Bei einer Gesamtproduktion von ca. 60TWh in Bayern ist der Beitrag der Dießensteiner Mühle verschwindend gering. Dieser marginale Ertrag steht in einem völlig inakzeptablen Missverhältnis zur angedrohten ökologischen Zerstörung eines FFH-Flusses.
  • Fehlendes Grundlast-Argument: Die Behauptung einer relevanten Grundlastfähigkeit ist bei Kleinstkraftwerken dieser Größenordnung nicht nachvollziehbar. Die kumulierte Produktion aller kleinen Wasserkraftwerke (bis 100kW) beträgt in Bayern zusammen nur etwa 0,5 % der Gesamtproduktion – ein geringer Ertrag für fast 3500 individuelle Eingriffe in sensible Ökosysteme mit hohen ökologischen Schäden und finanziellen Kosten (Fischtreppen etc.).
  • Ineffizienter Einsatz staatlicher Förderung: Es ist klar zu hinterfragen, ob die (durch das EEG oder andere Mechanismen) garantierte staatliche Förderung hier sinnvoll eingesetzt wird oder ob der Erhalt der Ilz als intakter Fluss nicht der größere volkswirtschaftliche Nutzen ist.
  • Alternative Energiequellen als sinnvollerer Ersatz
    • Photovoltaik (PV): Die Leistung des geplanten Kleinstkraftwerks könnte durch PV-Anlagen auf geeigneten Dächern oder Konversionsflächen erbracht werden. Für die angenommene Leistung von 2MWh pro Jahr wird eine Fläche benötigt, die ökologisch neutral oder sogar verbessernd (z. B. auf versiegelten Flächen) eingesetzt werden kann, ohne einen Fluss zu opfern.
      Zum Vergleich: Um die angenommene Leistung für 600 Haushalte zu erzeugen, die im Durchschnitt 2GWh pro Jahr beträgt, wäre eine Fläche von etwa 2 Hektar PV-Anlage erforderlich. Diese Fläche ist auf den Dächern der umliegenden Ortschaften leicht zu finden, aber auch Nutzung von ökologisch minderwertigen Flächen oder AgriPV (Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen zum Anbau und PV-Gewinn mit positiven Effekten wie Schutz vor Dürre und Erosion) und bieten hier schnell und einfach Alternativoptionen.
    • Windkraft: Ein modernes Windrad (z. B. 4 MW Nennleistung) produziert pro Jahr typischerweise über 8.000MWh und damit ein Vielfaches der Dießensteiner Mühle. An geeigneten Standorten ist der ökologische Flächenverbrauch pro produzierter Kilowattstunde deutlich geringer und somit die ökologische Bilanz weitaus positiver. 
    • Energiespeicher: Moderne Speicher benötigen wenig Raum und können mit wenig finanziellem Aufwand und geringem Eingriff in die Natur einen flexibleren Beitrag zum Energiemix Bayerns liefern und dabei noch stabiler Schwankungen und Grundlastanforderungen übernehmen.
  • Alternative Energiequellen Wasserkraft (bereits in Umsetzung)
    • Neubau des Pumpspeicherkraftwerk Riedl: mit einer Leistung von 300MW und einer Speicherkapazität von 3,5GWh ist bereits ein Wasserkraftwerk in Niederbayern im Entstehen, das fast tausend Mal mehr Strom produziert als ein Neubau in Dießenstein.
    • Modernisierung bestehender Wasserkraftwerke wie z.B. des Wasserkraftwerk Passau-Ingling. Hier werden in den nächsten Jahren neue Turbinen installiert, was zu einer Steigerung der Energieproduktion auf fast 100MW Leistung führt (ein Vielfaches eines kleinen Wasserkraftwerkes an der Ilz). Die Versorungskapazität liegt bei fast 150.000 Haushalten und die geplante Effizenzsteigerung ermöglicht eine zusätzliche Versorgung von über 7.000 Haushalten – ganz ohne zusätzliche ökologische Schäden.
4. Freizeitwert und bauliche Schäde

4. Freizeitwert und bauliche Schäde

Der Neubau schädigt zudem den hohen Freizeit- und Erholungswert der Region:

  • Beeinträchtigung des Naherholungsgebiets: Die baulichen Maßnahmen, insbesondere die Verlegung eines über 2m dicken Rohres, würden zu einer längeren Sperrung von Wegen führen, die das Naherholungsgebiet kreuzen. Dies führt über einen längeren Zeitraum zu einer erheblichen Einschränkung für den hier sehr ausgeprägten Tourismus, da sich genau hier eine der wenigen Fußgängerbrücken über die Ilz befindet.
  • Drainagewirkung: Die Einbringung eines großen Rohres in den Boden birgt die Gefahr einer drainierenden Wirkung auf angrenzende Feuchtgebiete, wodurch weitere wertvolle Biotope geschädigt würden.
Zusammenfassung

Zusammenfassung

Der Um- bzw. Neubau des Wasserkraftwerks Dießensteiner Mühle ist angesichts des marginalen energiewirtschaftlichen Beitrags und der unwiderruflichen Zerstörung eines nationalen Naturerbes (FFH-Gebiet, Fluss des Jahres) abzulehnen.
Die staatliche Politik sollte sich darauf konzentrieren, die Energiewende durch PV-Anlagen, Speicher und Windkraft an ökologisch unbedenklichen Standorten voranzutreiben, anstatt die letzten freifließenden Flüsse Bayerns für einen symbolischen Energiegewinn zu opfern.


Presse und Berichte

Solar-Pioniere suchen Antworten: Großer Andrang beim Infoabend zum Weiterbetrieb von PV-Anlagen

Was passiert mit der Photovoltaikanlage, wenn nach 20 Jahren die staatliche Förderung ausläuft? Diese Frage lockte am 27. Januar fast 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger in das voll besetzte Vollath-Hanse-Haus. Unter dem Titel „Ihre Photovoltaikanlage wird 20 Jahre? Sinnvoller und wirtschaftlicher Weiterbetrieb ist möglich!“ informierten Experten über die Zukunft der regionalen Energiegewinnung. Das Besondere an diesem Abend war nicht nur das Thema, sondern auch die gemeinsame Organisation: Ursprünglich vom Ortsverband der Grünen initiiert, wurde die Veranstaltung aufgrund ihrer Bedeutung über Parteigrenzen hinweg gemeinsam mit der CSU, den Freien Wählern und der Gemeinde Zenting realisiert.

Vom Einspeiser zum Eigenverbraucher
Den theoretischen Rahmen steckte die Organisation C.A.R.M.E.N. e.V. aus Straubing ab. Der Experte zeigte auf, dass gerade für kleinere Haushaltsanlagen der Wechsel von der Volleinspeisung zur Eigennutzung der wirtschaftlichste Weg ist. Ob durch den Einsatz von Wärmepumpen, Heizstäben zur Warmwasserbereitung oder das Laden von E-Autos – die Devise lautet: „Selbst verbrauchen statt günstig abgeben“.

Intelligente Speicherlösungen aus der Region
Die Firma Fenecon aus Iggensbach vertiefte die Praxis und präsentierte moderne Stromspeichersysteme. Während bei Privathaushalten die Maximierung des Eigenverbrauchs im Vordergrund steht, bieten Speicher für größere Anlagen zusätzliche Chancen: Sie ermöglichen es, Strom zeitversetzt ins Netz einzuspeisen, um die Phasen extrem niedriger Börsenpreise zu umgehen. Auch Konzepte wie Mieterstrom wurden als attraktive Optionen für größere Immobilien vorgestellt.

Zukunftsthema Nachbarschaftsstrom und Dorfspeicher
Ein reges Interesse zeigten die Teilnehmer an Modellen wie dem Nachbarschaftsstrom oder der Direktvermarktung im Dorf. Auch die Idee eines zentralen Dorfspeichers für Zenting, an den auslaufende Anlagen gekoppelt werden könnten, wurde diskutiert. Hier mussten die Experten jedoch auf die aktuelle Gesetzeslage verweisen: „Es bestehen derzeit noch regulatorische Hürden. Wir erwarten für Mitte 2026 Lockerungen durch den Gesetzgeber, deren genaue Ausgestaltung aber noch abzuwarten bleibt“, so der Tenor des Abends.

Fazit: Wir bleiben am Ball
Trotz einiger noch offener Detailfragen durch die schwebende Gesetzgebung war die Resonanz durchweg positiv. Die überparteiliche Zusammenarbeit unterstrich, dass die Energiewende vor Ort ein gemeinsames Anliegen ist. „Die Veranstaltung hat gezeigt, wie groß der Informationsbedarf ist. Wir werden die gesetzlichen Entwicklungen im Auge behalten und planen bereits jetzt, die Bürgerinnen und Bürger in einer Folgeveranstaltung über die neuen Möglichkeiten ab Mitte 2026 zu informieren“, versicherten die Organisatoren abschließend.

Hier finden Sie die Präsentationen: 
- Neuigkeiten und aktuelles bei FENECON 2026 - Maximilian Schlegl (FENECON)
- Möglichkeiten für ausgeförderte PV-Anlagen - Julian Müller (C.A.R.M.E.N. e.V. / LandSchafftEnergie)

 

Von der Wärmepumpe bis zum Flussschutz: Grüner Ortsverband Sonnenwald-Dreiburgenland informiert über Energie die uns bewegt

Der Grüne Ortsverband Sonnenwald-Dreiburgenland setzte im Januar seine Informationsreihe zum Thema Energie mit zwei hochkarätig besetzten Veranstaltungen fort. Während es am ersten Abend um die praktische Umsetzung der Wärmewende im Altbau und Bestandsgebäuden ging, stand beim zweiten Termin die ökologische Bedeutung der heimischen Fließgewässer im Zusammenhang mit der Wasserkraft im Fokus.

Wärmepumpen: Die Zukunft im Altbau ist machbar
Am 12. Januar 2026 versammelten sich über 30 Interessierte, um sich über den Einsatz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden zu informieren. Tobias Doblinger vom Kompetenzzentrum C.A.R.M.E.N. e.V. (Straubing) legte das theoretische Fundament. Er erläuterte die rasante Entwicklung des Heizungsbestandes und die aktuellen Fördermöglichkeiten. Sein Fazit war deutlich: „Die Wärmepumpe hat sich deutschlandweit bereits bei Neubauten durchgesetzt und auch bei auch beim Heizungstausch wächst der Anteil der Wärmepumpen stetig – und das nicht allein wegen der Förderung, sondern weil die Bürger erkennen, dass es in sehr vielen Fällen die beste und sparsamste Lösung für die Zukunft und ihr Haus ist.“ - Tobias Doblinger
Dass Theorie und Praxis im Bayerischen Wald Hand in Hand gehen, bewies Helmut Maier (Haustechnik Maier, Zenting). Mit Fotos realisierter Anlagen zeigte er, dass moderne Wärmepumpen nicht nur leise arbeiten, sondern auch bei komplizierten Altbauten ästhetische und effiziente Lösungen bieten. „Ein Betrieb, der Wärmepumpen installiert, benötigt ein gutes Fachwissen und muss jedes Projekt individuell betrachten. Dann lässt sich aber für jedes Haus und auch Altbauten immer eine gute Lösung finden“, so der Fachmann. Die spürbare Begeisterung der Referenten übertrug sich auf das Publikum, was zu einer angeregten Diskussion und einem regen Erfahrungsaustausch im Anschluss führte.

Wasserkraft im Fokus: Schutz der „Perle“ Ilz
Am 15. Januar folgte ein Themenstammtisch zur Wasserkraft, bei dem die Expertin Sabine Neuwerth tiefe Einblicke in die Planung von Großprojekten wie dem Riedl-Speicher und den Kraftwerken am Inn gab. Kritisch diskutiert wurde vor allem der Neubau an der Dießensteiner Mühle. Die Teilnehmenden waren sich einig: Der Eingriff in das Naturschutzgebiet Ilz stehe in keinem Verhältnis zum minimalen energetischen Ertrag. Durch die Ausleitung würde die Ilz über weite Strecken zu einem ökologisch kritischen „Rinnsal“ degradiert.
Besonderes Augenmerk galt bedrohten Arten wie dem Huchen, für den die Ilz eines der letzten Gebiete mit einer sich selbst vermehrenden Population in Bayern darstellt. Auch die Landratskandidatin der Grünen, Sigi Bartl, fand klare Worte zum Schutz des Flusses: „Die Ilz ist wahrhaftig eine Perle – einer der letzten freifließenden Flüsse Deutschlands, europäisches Schutzgebiet und wichtiges Naherholungsgebiet. Hier für vernachlässigbare Energiemengen solche ökologischen Schäden zu verursachen, ist mehr als fahrlässig.“
Als Alternative wurde auf die Modernisierung von bestehenden Großkraftwerken an Donau und Inn verwiesen. Bereits die Leistungssteigerung an einem einzigen großen Standort könne den Ertrag fast aller Kleinkraftwerke im Bayerischen Wald ersetzen, ohne neue Ökosysteme zu zerstören.

Der Ortsverband freut sich über die hohe Resonanz!

Hier finden Sie die Präsentation: 
- Wärmepumpen im Bestand - Tobias Doblinger (C.A.R.M.E.N.)

Große Aufräumer

Sonnenwald-Dreiburgenland-Grünen sammeln Müll

30.03.24 – von pnp –

Saldenburg. Am Samstag wurde im Bereich der Ortschaften Saldenburg, Platten (Ost), Lanzenreith und Unteröd vom Ortsverband Sonnenwald-Dreiburgenland der Grünen entlang von Straßen und Wanderwegen Müll gesammelt. Die „Sammelbeute“ eines Tages betrug zehn 10 Säcke und ca. 200 Glasflaschen.
Erschreckend war die große Anzahl gesammelter Zigarettenkippen. „Es ist ja bekannt, das diese hochgiftig sind und sich sehr nachteilig auf Gewässer auswirken“ heißt es dazu in einer Mitteilung
Kippensammelbehälter an Bushaltestellen und frequentierten Plätzen und intensive Aufklärung wären Lösungsmöglichkeiten. Es gebe gute Beispiele im Nationalpark Bayerischer Wald und in der Kreisstadt Freyung.
„Alle hatten Spaß an der Aktion weil die Naturflächen wieder ein schönes und einladendes Bild abgeben. Abfall in der Landschaft vermindert die Erholungsqualität“. Und auch die Gemeinde Saldenburg freute sich über die Müllentsorgung. −eb

Quelle: Passauer Neue Presse vom 26.03.2024

Wir danken der PNP für die freundliche Genehmigung der kostenlosen Nutzungsrechte auf unserer Website.

Vor Ort in Sonnenwald-Dreiburgenland...

Stammtisch jeden 15. des Monats in wechselnden Ortschaften (siehe Termine)

 

SprecherInnen:
Hanna Zintel (hanna.zintel@remove-this.gruene-frg.de)
Kathrin Behringer (Kathrin.behringer@remove-this.gruene-frg.de)

Schriftführerin: Esther Demont (esther.demont@remove-this.gruene-frg.de)

BeisitzerInnen:
Anna-Maria Behringer-Hemmel
Martina Thurnreiter
Roula Yassin
Tobias Knoll
Ulrich Matschke

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